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Mama hat Krebs

Mama hat Krebs

Mama hat Krebs
Ein Zufallsbefund ändert das Leben einer ganzen Familie

„Mama, tut das weh?“, fragt der vierjährige Nils und deutet auf das große Pflaster am Hals seiner Mutter Lena. Am sechsten Tag nach der schweren Operation darf er sie endlich besuchen. Seine 32-jährige Mama würde sich die Schmerzen nie anmerken lassen. Dabei hat sie Tage auf der Intensivstation hinter sich, die nie enden wollten. Tage, an denen sie die Schmerzen trotz eines extrem starken Cocktails aus Opiaten an den Rande der Verzweiflung trieben. Dabei hatte sich die junge Frohnatur gedanklich auf das Schlimmste vorbereitet. Dass der Lungenkrebs so ein harter Kampf werden würde, hätte sie sich nicht träumen lassen. Die gelernte Heilerziehungspflegerin arbeitet mit behinderten Kindern und weiß, was Leid bedeutet. Jetzt hat das Schicksal in ihrer Familie zugeschlagen.

Die Schmerzen sind das eine – es kommen existenzielle und familiäre Sorgen hinzu.
Allein schon für den vierjährigen Nils ist es schwierig zu verstehen, wieso ihn Mama nicht hochheben kann. Seine nicht mal einjährige Schwester Emma leidet unter der Trennung und reagiert oft verstört. Noch nie war sie wochenlang ohne ihre Mama. Lena musste die Kleine vor der Operation abstillen. Immer wieder wacht Emma nachts auf und sucht die Brust der Mutter. Doch sie muss sich mit dem Fläschchen begnügen, das ihr geduldig Papa Christian reicht. Der gelernte Altenpfleger schmeißt derzeit nicht nur den Haushalt und versorgt die beiden Kinder, sondern ist seiner Frau auch zu jeder Tag- und Nachtzeit eine Stütze. Das geht aber nur, weil er unentgeltlich zu Hause bleibt.

Lena hat das Schlimmste überstanden. Wo der Tumor saß, wurde ihr ein Stück der Lunge entfernt. Die Krankheit der Mutter zehrt an der ganzen Familie. Auf einer Reha soll nicht nur Lena wieder zu Kräften kommen, sondern auch wieder Zeit für ein gemeinsames Familienleben sein. Allerdings reicht das beantragte Haushalts- und Krankengeld gerade für´s Leben – nicht aber für die Miete der Wohnung. „Neben all den Sorgen wäre uns schon sehr geholfen, wenn wir nicht auch noch jeden Cent umdrehen müssten“, beschreibt Lena die momentane Situation und hofft, dass sie den ersten Geburtstag von Emma gemeinsam auf der Reha verbringen können.

Diese und andere Familien in Not werden vom Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. mit Hilfe Ihrer Spenden unterstützt.
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Anmerkung: Aus Schutz vor Persönlichkeitsrechten wurden die Namen der Kinder geändert.

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Gepostet am

24. Februar 2016

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