+49 931 299 85 095 info@kampfgegenkrebs.de Spendenkonto: DE46 7905 0000 0000 0686 68
30. Juli 2019: DER VEREIN „HILFE IM KAMPF GEGEN KREBS“ FÖRDERT EINE NOCH PRÄZISERE ANALYSE BEI MYELOM-PATIENTEN

30. Juli 2019: DER VEREIN „HILFE IM KAMPF GEGEN KREBS“ FÖRDERT EINE NOCH PRÄZISERE ANALYSE BEI MYELOM-PATIENTEN

Mit 10.000 € vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ können die Tumor-Spezialisten des Uniklinikums Würzburg eine Analyse-Technologie anschaffen, mit der eine minimale Resterkrankung bei Multiplem Myelom noch präziser erkannt werden kann.

Neue Kombinationstherapien können bei den meisten Myelom-Patienten die Tumorzellen sehr gut reduzieren. „Bei einem signifikanten Anteil der behandelten Patienten ist diese bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks mit der Standarddiagnostik nicht mehr nachweisbar“, berichtet Prof. Dr. Hermann Einsele. Dennoch kommt es laut dem Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) bei nahezu allen Myelom-Patienten zu einer Rückkehr der Erkrankung. Ein Grund dafür kann eine sogenannte minimale Resterkrankung (Minimal Residual Disease – MRD) sein. „Wir wissen, dass Patienten mit MRD frühzeitigere Erkrankungsrückfälle erleiden, als solche, bei denen keine minimale Resterkrankung nachgewiesen werden kann“, sagt Privat-Dozent Dr. Martin Kortüm, Oberarzt aus dem Team von Prof. Einsele.
Der Medizintechnikmarkt bietet topmoderne Technologien an, mit denen die nach einer Therapie verbliebenen Tumorzellen noch präziser aufgespürt werden können. Durch eine „Finanzspritze“ von 10.000 € vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ kann das UKW nun ein entsprechendes Gerät zur Zellzählung sowie die dazugehörige Analyse-Software anschaffen.

„Mit der so verbesserten Diagnostik sind wir in der Lage, die Therapie von Myelom-Patienten noch weiter zu individualisieren“, freut sich Prof. Einsele und fährt fort: „Abhängig vom MRD-Befund können wir die Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie sowie deren Dauer jetzt noch besser steuern.“
Die Scheckübergabe fand im Rahmen des 8. Myelom-Forums des UKW am 25. Juli 2019 statt. Über 150 Patienten, Angehörige, Mediziner/innen sowie sonstige Interessierte ließen sich von Würzburger Experten laienverständlich über Neuigkeiten in der Erforschung und Behandlung des Multiplen Myeloms informieren.

Bildunterschrift:
Einsele_Kortüm_Nelkenstock_Rasche.jpg
Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“, überreichte 10.000 Euro an die Myelom-Experten des Uniklinikums Würzburg (von links): Prof. Dr. Hermann Einsele, PD Dr. Martin Kortüm und Dr. Leo Rasche
Bild: Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

08. Dezember 2017: WELTSPITZE – WIR GRATULIEREN PROF. DR. HERMANN EINSELE

08. Dezember 2017: WELTSPITZE – WIR GRATULIEREN PROF. DR. HERMANN EINSELE

Wir gratulieren Prof. Dr. Hermann Einsele zu der Auszeichnung “Highly Cited Researcher”. Mit diesem Prädikat wurden in diesem Jahr fünf Wissenschaftler
der Julius-Maximilians-Universität Würzburg geehrt. Sie gehören, gemeinsam mit einem weiteren als “Citation Laureate” Ausgezeichneten, in ihren Forschungsbereichen zu den häufig zitierten und somit einflussreichsten Autoren.

Wir sind stolz, dass wir von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.​ so eng mit Prof. Dr. Hermann Einsele zusammenarbeiten dürfen.

Bild: Universitätsklinikum Würzburg

 

Zum Presseartikel

08. Dezember 2017: WELTSPITZE – SECHS WISSENSCHAFTLER DER JMU HOCHZITIERT

08. Dezember 2017: WELTSPITZE – SECHS WISSENSCHAFTLER DER JMU HOCHZITIERT

“Highly Cited Researcher”: Mit diesem Prädikat wurden in diesem Jahr fünf Wissenschaftler der Uni Würzburg ausgezeichnet. Sie gehören, gemeinsam mit einem weiteren als “Citation Laureate” Ausgezeichneten, in ihren Forschungsbereichen zu den häufig zitierten und somit einflussreichsten Autoren.
Die Anzahl zitationsstarker Wissenschaftler aus Würzburg ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: Waren es 2014 noch drei Forscher, die für ihre Zitationsleistungen ausgezeichnet wurden, so sind in diesem Jahr erstmals sechs Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen vertreten. Neben dem RNA-Forscher und Infektionsbiologen Jörg Vogel, dem Tierökologen Ingolf Steffan-Dewenter, dem Chemiker Frank Würthner und dem Biophysiker  Rainer Hedrich, die allesamt bereits 2016 dazugehörten, kann sich nun auch erstmals der Mediziner Hermann Einsele über die renommierte Auszeichnung als “Highly Cited Researcher” freuen.

Basierend auf der Datenbank “Web of Science” wählt Clarivate Analytics (vormals: Thomson Reuters)  jährlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche als Highly Cited Researchers aus. Um die Auszeichnung zu erhalten, ist eine möglichst hohe Anzahl von Zitaten nötig, damit ein Wissenschaftler zur Spitze (1%) pro Jahr und jeweiligem Fachbereich zählt (weiterführende Informationen unter clarivate.com/hcr/).

Zur Identifizierung weltweiter Spitzenforschung erstellt Clarivate Analytics neben der Auszeichnung von Highly Cited Researchers jährlich auch eine Liste mit jeweils etwa 20 “Citation Laureates”: Seit dem Jahr 2002 wurden so weltweit etwa 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler benannt,  die aufgrund ihrer häufigen Zitierung in hochrangigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen als Favoriten für eine zukünftige Auszeichnung mit einem Nobelpreis oder anderen Wissenschaftspreisen eingestuft werden. 2014 wurde auch der Würzburger Physiker Laurens Molenkamp in diese Liste aufgenommen.

Uni-Präsident Forchel: “Beleg für eindrucksvolle internationale Forschungsstärke”
Universitätspräsident Alfred Forchel gratulierte den sechs Professoren und hob gleichzeitig die Bedeutung der Auszeichnung aus institutioneller Sicht hervor: “Die Tatsache, dass mittlerweile sechs von weltweit etwa 3.500 Highly Cited Researchers oder Citation Laureates an der Julius-Maximilians-Universität tätig sind, ist ein wunderbarer Beleg für die eindrucksvolle und weiter wachsende internationale Forschungsstärke unserer Universität. Meine herzlichsten Glückwünsche allen Ausgezeichneten zu diesem tollen Erfolg!”

 

Die Ausgezeichneten Professoren

•    Prof. Dr. Hermann Einsele, Leiter des Lehrstuhls für Innere Medizin II
•    Prof. Dr. Rainer Hedrich, Leiter des Lehrstuhls für Botanik I – Molekulare Pflanzenphysiologie und
•    Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, Leiter des Lehrstuhls für Tierökologie und Tropenbiologie (Zoologie III)
•    Prof. Dr. Jörg Vogel, Direktor des Helmholtz‐Instituts für RNA‐basierte Infektionsforschung sowie Direktor des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie
•    Prof. Dr. Frank Würthner, Leiter des Lehrstuhls für Organische Chemie II
•    Prof. Dr. Laurens Molenkamp, Lehrstuhl für Experimentelle Physik III

 

Zum Pressebericht

 

 

Bild: Universitätsklinikum Würzburg

Auf dieser Website werden Cookies eingesetzt. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.