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Immunsystem als Krebsabwehr

Immunsystem als Krebsabwehr

Würzburger Uniklinikum mit visionärem Ansatz zur Krebsbehandlung

Eine in Würzburg entwickelte neue Immuntherapie lenkt das körpereigene Immunsystem mit hoher Präzision auf entartete Tumorzellen. Der Einsatz belastender Chemotherapie und damit verbundenen Nebenwirkungen werden vermieden.

Jeder zweite Bewohner der westlichen Welt erkrankt an Krebs. Bis heute ist eine langfristige Genesung dieser Erkrankung nicht die Regel und die Behandlung mit handelsüblichen Chemotherapeutika führt sehr häufig zu starken Nebenwirkungen. Neben langfristigen Schäden an verschiedenen inneren Organen wie Darm, Leber, Herz und Nieren kommt es oft auch zu einer starken psychischen Belastung der Patienten und deren Familien.

Vor allem bei fortgeschrittenen und aggressiven Tumoren, die bereits Tochtergeschwülste in den Körper gestreut haben, versagen herkömmliche Therapien bisher häufig, weshalb die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten eine der größten medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist. Die Immuntherapie bösartiger Erkrankungen wurde von führenden Forschern und Ärzten als „Durchbruch des Jahres 2013“ gekürt. Weltweit befindet sich das Universitätsklinikum Würzburg hierbei in der Spitzengruppe mit bahnbrechenden Entwicklungen neuer Antikörper-Formen, die weit effizienter als alle bisherigen Immuntherapien manche besonders bösartige Leukämien therapieren können. Leider kann diese neue Therapie nur auf wenige Tumorerkrankungen angewendet werden, da nur sehr wenige geeignete Ziele für die Antikörper vorhanden sind und das Immunsystem nicht genau zwischen erkrankten Zellen und gesundem Gewebe unterscheiden kann.

Wir haben einen neuen Immuntherapieansatz in Würzburg entwickelt, der dem Immunsystem genau sagen kann, welche Zellen erkrankt sind und angegriffen werden sollen und welche nicht. Dies wurde durch die Entwicklung sogenannter Hemibodies erreicht. Dabei handelt es sich um kleine Bruchstücke von Antikörpern, die sich erst im Tumorgewebe zu einer funktionierenden Einheit, einem wirksamen Medikament zusammen lagern. Damit werden die entarteten Zellen dem Immunsystem sichtbar gemacht und mit hoher Präzision zerstört. Das gesunde Gewebe hingegen bleibt von dem Angriff des Immunsystems verschont.  In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gernot Stuhler und Dr. Thomas Bumm wird diese neue Generation der Immuntherapie, die für eine große Zahl an unterschiedlichen Tumorerkrankungen angewendet werden kann, in Würzburg entwickelt.

Für was werden Gelder benötigt?

Ziel ist es, diese neue Therapieform in den nächsten 4 bis 6 Jahren für Patienten mit Tumorerkrankungen in klinischen Studien zu entwickeln. Hierfür ist vor allem erfahrenes Personal notwendig, sowie die Anschaffung kostenintensiver Geräte, die die Produktion des Medikaments im ausreichend großen Maßstab ermöglichen.

Warum sollten Sie genau dieses Projekt unterstützen?

Wir haben die Möglichkeit, einen weiteren großen Schritt in der Forschung für unsere Patienten und gegen Krebs voranzugehen. Wir  möchten diese Möglichkeit an der Universität bis zum klinischen Einsatz vorantreiben und damit die Region nachhaltig stärken. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung ist eine Weiterentwicklung der Hemibodies in Deutschland nicht möglich.

 

Unser Ziel ist es, eine hoch-effektive Therapie für Patienten mit der Schockdiagnose Krebs zu entwickeln. Mit dieser neuen Therapie könnte sich in Zukunft eine ganz neue Möglichkeit der individuellen Behandlung erschließen mit besonders präziser Zerstörung aller Krebszellen und unter Schonung von gesundem Gewebe.

 

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