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Mainpost 30. Januar 2017: WÖLFE BIETEN GUT PAROLI

Mainpost 30. Januar 2017: WÖLFE BIETEN GUT PAROLI

Rimparer Handballer verlieren am Charity-Day knapp gegen ukrainischen Erstligisten

Die Schiedsrichter spendeten ihre Gage an den Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“, der Ukrainische Gegner HC Motor Zaporozhye lief nicht im eigenen Dress auf, sondern mit dem Trikot eines Wölfe-Sponsors und bei den Verantwortlichen der Wölfe war auch nach der knappen 26:28-Niederlage die Stimmung gut. Denn an diesem Sonntagabend kam es ausnahmsweise einmal nicht auf das sportliche Ergebnis an.

Es zählte allein die über eine Million Euro an Spenden, die Gabriele Nelkenstock für die Aktion „Dein Immunsystem ist deine Waffe gegen Krebs“ gesammelt hatte (mehr dazu lesen sie im Frankenteil). So grämte sich auch Rimpars Trainer Matthias Obinger ob der Niederlage nicht: „Mein Fazit zu dem Spiel? Ich bin vollkommen zufrieden“, sagte dieser und lächelte.

Denn trotz großer körperlicher Unterlegenheit konnten die Rimparer gut mithalten und kamen nie mehr als fünf Tore in Rückstand. „Wir wissen, dass wir körperlich unterlegen sind, aber wir versuchen mit unserer Schnelligkeit und unserem Teamgeist zu punkten“, sagte Wölfe-Manager Roland Sauer vor dem Spiel. Und obwohl sie gegen die blaue Mauer des ukrainischen Erstligisten oft chancenlos wirkten, gelang es ihnen immer wieder sie zu durchbrechen und die aufkommenden Lücken zu nutzen. Denn, „wenn man körperlich so unterlegen ist, dann muss man mit Taktik spielen. Und einige unserer Spieler haben das gut umgesetzt“, erklärte Obinger nach der Partie.

Müheloses Torewerfen

Mit diesen Schwierigkeiten kämpfend, brauchten die Rimparer eine Weile bis sie ins Spiel fanden. Von Anfang an führten die Gegner und es schien als würden ihnen das Torewerfen keine Mühe machen. Fast zu leicht konnten sie über die Wölfe-Abwehr ins Tor treffen und es ist sicherlich auch Torwart Max Brustmann zu verdanken, dass die Rimparer zu Beginn nicht weiter in Rückstand gerieten.

Erst ab dem 7:11, im letzten Teil der ersten Halbzeit, fanden sie endgültig ins Spiel: Es gelang ihnen eine Aufholjagd bis zum 12:13-Halbzeitstand. Gleichziehen konnten sie aber nicht. Die zweite Halbzeit begann schleppend; als hät- ten die Unterfranken ihren Schwung wieder verloren. Sie brauchten noch einmal einige Minuten, um ins Spiel zurückzufinden. So ließen sie die Ukrainer drei Tore bis zum 12:15 davonziehen. Mit etwa diesem Abstand hielt sich der HC Motor Zaporozhye nun bis in die letzten Minuten seinen Gegner vom Hals.

Dann starteten die Wölfe die zweite Aufholjagd der Partie und pirschten sich zwei Minuten vor Schluss bis auf ein Tor an die Ukrainer heran. Deren anschließenden Angriff parierte Keeper Andreas Wieser und so hatten die Wölfe die Chance auf einen Ausgleich. Sie verloren jedoch den Ball schnell im Angriff und mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte traf Malasinskas Aidenas zum 27:25.

Dem folgte sofort der Konter durch Kapitän Stefan Schmitt, der ein Zuspiel an den Kreis verwandelte. Doch es war wieder Aidenas, der mit seinem dann zwölften Tor den Sieg seines Teams klar machte: Er traf zum 28:26-Endstand.

Enttäuscht sah man Obinger hernach aber nicht: „Ein Unentschieden oder ein Sieg wären schon möglich gewesen, aber wir wollen auch nicht zu viel wollen. Ich bin sehr zufrieden.“ So präsentierten die Wölfe den 1267 Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe gegen den ukrainischen Erstligisten und Championsleague-Teilnehmer.

Alles auch im Hinblick auf das kommende Wochenende, an dem es für die Rimparer Wölfe mit der Partie gegen Bad Schwartau zurück in den Ligaalltag geht. Nach diesem Testspiel gibt sich Trainer Obinger aber dahingehend zuversichtlich: „Das war ein gutes Spiel, ich freue mich jetzt auf die Rückrunde.“

Text: MainPost

Mainpost 29. Januar 2017: EINE MILLION FÜR DEN KAMPF GEGEN KREBS

Mainpost 29. Januar 2017: EINE MILLION FÜR DEN KAMPF GEGEN KREBS

Spendenaktion zur Erforschung neuer Therapie in Würzburg erfolgreich – Scheck vor viel Prominenz überreicht

Ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt läuft am Würzburger Uniklinikum, das krebskranken Menschen Hoffnung gibt: „Dein Immunsystem wird deine Waffe gegen Krebs“. Einzigartig ist auch die Unterstützung dieser Forschung durch den kleinen Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“. Und er hat nun Einzigartiges geschafft: In nur acht Monaten konnten über eine Million Euro an Spenden zusammengetragen werden.

Gründerin, treibende Kraft und Vorsitzende des Vereins ist Gabriele Nelkenstock. Am Sonntag hatte sie ihr großes Ziel erreicht: Beim Charity-Day in der s.Oliver Arena wurde der Scheck über mehr als eine Million Euro für die Krebsforschung überreicht. Passender Rahmen dafür war das Benefizspiel des Handball-Zweitligisten Rimparer Wölfe. Die Wölfe sind seit vier Jahren Botschafter und prominentes Aushängeschild der „Hilfe im Kampf gegen Krebs“. Zum Spiel gekommen war der amtierende ukrainische Meister und Championsleague-Teilnehmer Motor Zaporozhye. Die Ukrainer trugen dazu Trikots mit dem Aufdruck „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und spendeten ihr Tageshonorar für das Projekt.

Am Ende siegten die Handballer aus der Ukraine vor gut 1200 Zuschauern knapp, doch das war Nebensache. Wichtig war an diesem Tag das Nachspiel, zu dem viel Prominenz gekommen war. Als Schirmherrin der Benefizaktion dankte Landtagspräsidentin Barbara Stamm allen Spendern und Helfern: „Es gibt Momente, da wird es einem warm ums Herz. Schön, dass es hier so großartige Menschen gibt“, sagte sie. Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt würdigte das Hilfsprojekt als „leuchtendes Vorbild für bürgerschaftliches Engagement“.

Eingeleitet wurde der Festakt mit dem Song „Helping is beautiful“, der von der Band Q.Age eigens für das Hilfsprojekt geschrieben worden war. Gekommen zu dieser denkwürdigen Stunde waren unter anderem der Universitätspräsident Professor Alfred Forchel, der Direktor der Universitätsklinik, Professor Georg Ertl, der Leiter des Forscherteams Dr. Thomas Bumm und Professor Hermann Einsele, der als Direktor der Medizinischen Klinik II verantwortlich für das Projekt ist. Zudem hatten sich zahlreiche Ehrengäste in der Arena eingefunden. Mit bewegenden Worten bedankte sich Gabriele Nelkenstock für die unglaubliche Unterstützung des Projektes und beim Rimparer Handballer Jan Schäffer als „bestem Testimonial der Welt“.
Eine Million Euro – das hilft der Uniklinik Würzburg, neue Wege bei der Krebsbekämpfung zu gehen. Und das ist dringend nötig: Jeder zweite Bewohner der westlichen Welt erkrankt an Krebs, zahlreiche Erkrankte sterben an den Folgen der heimtückischen Krankheit oft nach langem Leidensweg für Patienten und Angehörige. Vor allem bei stark fortgeschrittenen, aggressiven und metastasierten Tumoren versagen herkömmliche Therapien häufig. Ein vielversprechender neuer Ansatz ist die Neuausrichtung des körpereigenen Immunsystems, um Tumorzellen zu eliminieren.

Ziel der Forschung an der Uniklinik Würzburg in den kommenden Jahren ist es, den körpereigenen Immunzellen beizubringen, welche Zelle entartet, also bösartig ist, und welche nicht. Hierfür werden bisher in der Immuntherapie Antikörper eingesetzt, die sowohl an die körpereigenen Immunzellen als auch an die Tumorzelle binden. In den Laboren der Arbeitsgruppe um Dr. Thomas Bumm wird nun die nächste Generation von Antikörpern entwickelt und produziert. Diese weltweit einzigartigen Antikörper werden HemiBodies genannt.

Am Universitätsklinikum Würzburg sollen diese Antikörper für den klinischen Einsatz weiterentwickelt werden. Hierfür werden wissenschaftliche und technische Assistenten benötigt, ebenso teure Geräte, die die Produktion der HemiBodis im großen Maßstab ermöglichen. Inzwischen gibt es bereits großes Interesse aus den USA, diese Technologie einzukaufen. Entsprechende Anfragen US-amerikanischer Biotech-Firmen liegen bereits vor, so das Uniklinikum. Man sei allerdings bestrebt, die Weiterentwicklung bis zum klinischen Einsatz in Würzburg voranzutreiben. Nur: Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung ist das nicht möglich, so die Verantwortlichen. Die große Unterstützung des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ kommt da genau richtig.

Auch für Nelkenstock ist es wichtig, dass mit der finanziellen Unterstützung des Vereins und seiner vielen Spender die Forschung vor Ort bleibt und das Ergebnis allen Patienten offensteht. Daher will sie das Geld auch nicht pauschal überweisen, sondern eng mit dem Universitätsklinikum die Verwendung abstimmen.

Zu dem Ergebnis von über einer Million Euro haben weit über 30 000 Spender aus ganz Deutschland und auch aus der Schweiz beigetragen. Besonders erfolgreich war die Aktion „Bändchen fürs Leben“. Viele Geschäfte haben diese Bändchen angeboten, und 16 000 Menschen haben dafür gespendet. „Die Nachfrage ist immer noch groß“, sagt Nelkenstock.

Dabei hatte alles einmal ganz klein angefangen. Eines Tages hatte die gelernte Sozialpädagogin und Inhaberin eines Kinder-Modegeschäftes für sich beschlossen, einmal im Jahr etwas Gutes für andere zu tun. 20 Jahre hat sie ihre Hilfe im Kampf gegen Krebs als Privatperson betrieben, bevor im Jahr 2000 ein Verein daraus wurde. Über vier Millionen Euro hat sie inzwischen für die Krebsforschung, besonders aber für die Betreuung von Patienten und ihren Angehörigen zusammengebracht. Weil das jetzige Ziel von einer Million Euro um 10 000 Euro überschritten wurde, will sie den Überschuss nun für die Finanzierung einer weiteren Angehörigen-Wohnung nahe der Uni-Klinik verwenden.

Besonderen Dank für Unterstützung sagt Nelkenstock ihrer 2. Vorsitzenden Anke Lederer und der WerbeAgentur icue-Medien, die mit einem Info-Film die Forschung an HemiBodies für viele erst begreifbar gemacht habe. Und natürlich ihrem Vater Rudolf Nelkenstock, der mit 80 Jahren noch immer die Spendenquittungen ausstellt. Und sie selbst? „Die letzten Monate waren brutal, sieben Tage die Woche zehn Stunden am Tag. Ich weiß nicht, ob ich mir so etwas noch einmal zumuten kann“, sagt sie. Aber es hat sich gelohnt.

Mainpost 26. Januar 2017: HELFEN MIT HOCHKLASSE-HANDBALL

Mainpost 26. Januar 2017: HELFEN MIT HOCHKLASSE-HANDBALL

Sonntag: Charity Day der Rimparer Wölfe für Krebshilfe in s.Oliver Arena

Die Rimparer-Wölfe-Handballer haben nicht nur ein großes Herz auf dem Spielfeld, sondern auch für soziale Anliegen: Beim nächsten Charity Day des Zweitligisten am Sonntag, 29. Januar, erwartet die Besucher in der s.Oliver Arena hochklassiger Handballsport – und mit ihrem Eintritt unterstützen die Zuschauer die Krebstherapie an der Würzburger Uniklinik.

Als Gegner der Wölfe ist ab 16 Uhr (Einlass 14.30 Uhr) der ukrainische Meister und Champions-League-Teil- nehmer Motor Zaporozhye zu Gast. Der Handballclub kommt aus der südöstlichen Region der Ukraine und ist nur 250 Kilometer von dem Kriegsgebiet in Donezk entfernt. Trainer Serhij Bebeschko will mit dem 1958 gegründeten Club das Spiel gewinnen und den Sieg mit in die 2500 Kilometer entfernte Heimat nehmen.

Neben dem sportlichen Wettstreit steht der karitative Aspekt der Veranstaltung im Vordergrund. Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ unter der Führung von Gaby Nelkenstock sammelt mit den Wölfen Spenden für einen guten Zweck. Mit den Einnahmen wird die Kampagne „Dein Immunsystem wird deine Waffe gegen den Krebs“ unterstützt, die von der Universitätsklinik Würzburg betrieben wird.

Die seit einem Jahr laufende Kampagne soll ein Bewusstsein für die „Hemibody-Therapie“ schaffen, die in der Krebsforschung enorme Fortschritte verspricht. Sie ermöglicht es, den Krebs von gesunden Zellen zu unterscheiden und so die Krebszel- len zerstören zu können. Ziel Nelkenstocks war es, innerhalb eines Jahres eine Million Euro zur Unterstützung dieser Therapieform zu sammeln. Dieses Ziel ist fast erreicht.

Schirmherrin der Kampagne ist Landtagspräsidentin Babara Stamm. Nelkenstocks Verein setzt sich für die schnelle Hilfe von Krebserkrankten ein und unterstützt die Forschung des Uniklinikum Würzburgs gegen Krebs finanziell. Der Charity Day 2017 wird durch ein attraktives Rahmenpro- gramm und die offizielle Scheckübergabe für das Spendenprojekt abge- rundet. Außerdem sind „zahlreiche Überraschungen“ angekündigt.

GROSSER CHARITY DAY 2017 AM 29.01.2017

GROSSER CHARITY DAY 2017 AM 29.01.2017

Am 29. Januar 2017 findet ab 16:00 Uhr (Einlass 14:30 Uhr) in der s.Oliver Arena Würzburg das Benefiz-Handball-Event der Superlative statt: Der Charity Day 2017. Die DJK Rimpar Wölfe treffen auf das ukrainische Spitzenteam HC Motor Zaporozhye (Teilnehmer EHF Champions League).

Karten sind erhältlich unter http://charityday.wolfsrevier.de/
Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm ist der Charity Day 2017 die große Abschlussveranstaltung zum Spendenprojekt „Dein Immunsystem wird deine Waffe gegen Krebs“ des Vereins Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Der Charity Day 2017 wird durch ein attraktives Rahmenprogramm, die offizielle Scheckübergabe für das Spendenprojekt sowie zahlreichen Überraschungen abgerundet. Alle Einnahmen gehen an das Spendenprojekt von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. Nähere Informationen zum Spendenprojekt sowie zum Charity Day finden Sie auf unserer Crowdfunding Homepage www.helpingisbeautiful.de.

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