+49 931 299 85 095 info@kampfgegenkrebs.de Spendenkonto: DE46 7905 0000 0000 0686 68
Polizeiorchester im Congress Centrum Würzburg

Polizeiorchester im Congress Centrum Würzburg

Heitere Melodien präsentiert das Polizeiorchester Bayern am 17. Februar um 19 Uhr im Congress Centrum Würzburg. Dabei ist der Anlass für das Benefizkonzert gar nicht so heiter. Der Erlös soll zu gleichen Teilen dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und dem Malteser-Kinderpalliativteam Unterfranken zukommen.

Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ ermöglicht Projekte zur Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg, wodurch die Überlebenschancen der Betroffenen erhöht und ihre Lebensqualität verbessert werden können. Zum anderen benötigen Familien mit unheilbar kranken Kindern eine besondere Unterstützung. Diese Hilfe bekommen sie seit 1. Oktober durch das Kinderpalliativteam Unterfranken der Malteser. Eltern und Kinder können dank der palliativen Versorgung die verbleibende Zeit gemeinsam zuhause verbringen. Schirmherrin des Benefizkonzerts ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Das Polizeiorchester mit seinen 45 studierten Berufsmusikern wird unter anderem Leonard Bernsteins „Fanfare“ und die Ouvertüre „Wonderful Town“ sowie Operettenmelodien von Johann Strauß präsentieren. Das Bayerische Polizeiorchester wird dirigiert von Professor Johann Mösenbichler. Karten sind an der Abendkasse gegen eine freiwillige Spende zu bekommen.

Sie können aber auch beim Bayerischen Landtag vorbestellt werden,
per E-Mail an Benefizkonzert@bayern.landtag.de,
oder Post an Bayerischer Landtag,
Stichwort Benefizkonzert,
Maximilianeum,
81627 München,
Tel. (0 89) 41 26 – 24 08.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Benefizkonzerte;art736,9884074
© Main-Post 2018

 

 

BAUZENTRUM KUHN: KINDERHOSPIZ UND KAMPF GEGEN KREBS

BAUZENTRUM KUHN: KINDERHOSPIZ UND KAMPF GEGEN KREBS

Bauzentrum Kuhn spendete 1500 Euro aus Erlös vom Sebastiani-Sonntag

LENGFURT (ay) Sehr zufrieden zeigte man sich bei der Firma Bauzentrum Kuhn mit dem Verlauf des verkaufsoffenen Sebastiani-Sonntag in Lengfurt und der Spendensumme, die er einbrachte. Geschäftsführer Karl Dengel schätzte die Besucherzahl bei der 25. Auflage dieser Benefiz-Aktion – trotz des sehr kalten Wetters – auf gut 800.

„Riesenkompliment an alle Mitarbeiter, vielen Dank an Euch alle und Hut ab vor so viel Engagement“, dankte Dengel den beteiligten Mitarbeitern, Freunden, Bekannten und Verwandten. „Schön zu sehen, dass wir hier immer mehr ein Team werden, das hervorragend zusammenarbeitet.“

Die Belegschaft spendete wiederum den gesamten Lohn dieses Tages, diesmal jeweils 750 Euro, an zwei Einrichtungen: An den 2002 gegründeten Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“, vertreten durch Gabriele Nelkenstock, und an den Verein „Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken“.

Seit 25 Jahren im Ehrenamt Gabriele Nelkenstock hatte durch ihr Sammelergebnis im Jahr 2000 von über einer Million Mark die Einrichtung für ein Behandlungszentrum gegen Leukämie in Würzburg finanziert. Sie arbeitet jetzt schon seit 25 Jahren ehrenamtlich neben ihrem Beruf im Verein zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Anke Lederer.

Man benötige trotz der gut vier Millionen Euro, die man in den vergangenen Jahren gesammelt habe, ständig finanzielle Hilfe, da man zum Beispiel zusätzliches Personal bezahle, damit die Stationen bei ihrer Arbeit wenigstens ein bisschen entlastet würden. Außerdem unterstützt der Verein neuerdings die Forschung durch die Gründung der Stiftung „Forschung hilft“.

25 Jahre Spenden-Aktivität der Kuhn’schen Art seien schon etwas Besonderes, würdigte Bernhard Elsesser vom Kinderhospiz Sternenzelt in Marktheidenfeld.

Man benötige ständig Unterstützung für die Arbeit, die aber weiter angewachsen sei. Man müsse sich vor allem um die Familien der betreuten Kinder kümmern, gerade auch die Geschwisterkinder, für die man verschiedene Aktionen organisiere, damit diese nicht das Gefühl hätten, vernachlässigt zu werden. Auch organisiere man alle drei Monate ein Mütterfrühstück und jetzt auch ein jährliches Treffen für betroffene Familien.

Weitere Spenden übergibt das Bauzentrum nach Abschluss der Bilanz zu einem späteren Termin.

 

Bildunterschrift: Die Belegschaft des Bauzentrums Kuhn Lengfurt mit Gabriele Nelkenstock vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ (vorne, Sechste von rechts) und Bernhard Elsässer vom Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken (ganz rechts).
FOTO: RAYMOND ROTH

11. Dezember 2017: PRESSEBERICHT DER JULIUS-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT WÜRZBURG

11. Dezember 2017: PRESSEBERICHT DER JULIUS-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT WÜRZBURG

Der Verein “Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.” hat eine Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) eingerichtet.

Aufbauend auf die hohe Resonanz der Crowdfunding-Kampagne “Dein Immunsystem wird Deine Waffe gegen Krebs” richtet der Verein “Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.” nun eine Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ein. Die Unterschriften zur Gründung der Stiftung mit einem Stiftungskapital von 100.000 Euro erfolgten am Montag im Senatssaal der JMU in Würzburg.
“Ziel und Motivation ist es, nach dem Erfolg des Crowdfunding-Projektes auch zukünftig für innovative Forschungsprojekte im Kampf gegen Krebs langfristig Kapital und Unterstützung aufzubauen”, sagte Gabriele Nelkenstock, Vereinsvorsitzende von “Hilfe im Kampf gegen Krebs” und Initiatorin der Stiftung, die unter dem Stiftungsdach der Sparkasse Mainfranken eingerichtet wird.
Da es sich um eine Verbrauchsstiftung handelt, kann der Spender entscheiden, was mit seinem Geld passiert: Er spendet in eine konkrete Maßnahme oder in den Vermögensstock der Stiftung. “Uns ist wichtig, dass es sich um eine Art ‘Bürgerstiftung’, die von den Bürgern unterstützt wird, handelt und der Verein ebenfalls weiter existiert”, sagte Nelkenstock. Der Verein kümmert sich weiterhin hauptsächlich um die Anliegen von Patienten und Betroffenen, etwa Angehörigenwohnungen am Klinikum.

Unterstützung langfristiger Forschungsvorhaben

Auch wenn der Verein in den vergangenen Jahren die Arbeit der Forscher an Universität und Klinikum bereits sehr umfangreich unterstützen konnte, so hat die Gründung einer Stiftung einen wesentlichen organisatorischen Vorteil: Vereinsspenden müssen innerhalb von zwei Jahren “verbraucht” werden, während eine Stiftung beim Einsatz der Mittel freier ist und somit auch Forschungsvorhaben unterstützten kann, die länger dauern. Die Stiftung soll laut Gabriele Nelkenstock auch Würzburg als Forschungsstandort stärken. Diese Aussage nahm Uni-Präsident Alfred Forchel auf: “Damit können zukunftsweisende, erfolgversprechende Ansätze in der Krebsforschung an der JMU vertieft und ausgebaut werden.” Landtagsabgeordneter Oliver Jörg (CSU) sagte: “Es gibt viele Stiftungen zu kulturellen Angeboten. Es ist toll, dass die Würzburger eine Affinität zur Unterstützung der Forschung entwickelt haben.”

Barbara Stamm als Ehrenpräsidentin

Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm, seit vielen Jahren Schirmherrin für verschiedene Projekte des Vereins, unterstützt die Stiftung “Forschung hilft” ebenfalls. Sie könne, unter anderem durch politische Termine in Kinderhospizen, sehr gut nachvollziehen, wie wichtig es sei, die Krebsforschung voran zu treiben: “Immer wieder höre ich die Frage von Eltern: ‘Da muss es doch etwas geben’.” Die Forscher der JMU seien nun freier, erfolgversprechende Ansätze intensiver zu verfolgen – auch bei mitunter sehr seltenen Erkrankungen. Dies bestätigte Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät: “Gerade der innovative Ansatz, das eigene Immunsystem gegen Krebszellen zu richten, ist einer der erfolgversprechendsten überhaupt.” Wofür genau die Stiftung ihr Geld einsetze, werde natürlich eingehend geprüft. Alfred Forchel drückte seinen besonderen Dank gegenüber dem Verein und seiner Ehrenpräsidentin aus: “Die Universität dankt dem Verein ‘Hilfe im Kampf gegen Krebs’ unter der Federführung von Frau Nelkenstock und Frau Landtagspräsidentin Barbara Stamm für ihren persönlichen und tatkräftigen Einsatz.”
Vertreter der Universität Würzburg sind in der Stiftung aktiv und entscheiden deren Geschicke im Stiftungsrat mit. Dem gehören – neben Nelkenstock, Ehrenpräsidentin Stamm und dem Landtagsabgeordneten Oliver Jörg – Universitätspräsident Alfred Forchel, Professor Hermann Einsele, Vizepräsident für Forschung an der JMU und Professor Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät, an.
Der Stiftungsbeirat setzt sich aus verschiedenen aktiven Unterstützern zusammen. Er ist besetzt mit Kaufleuten aus der Region, Angestellten, Selbstständigen und Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen.

Unterstützung ab sofort möglich

Ab sofort kann die Arbeit von “Forschung hilft” mit Zuwendungen unterstützt werden, die Bankverbindung lautet: Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE19 79050000 0000 0655 65, BIC: BYLADEM1SWU. Die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird als Unterstiftung in Form einer Zustiftung in der unselbständigen Stiftung “Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken” von der DT Deutsche Stiftungstreuhand AG, Fürth, treuhänderisch verwaltet.
Kontakt
Gabriele Nelkenstock, Stiftung “Forschung hilft”, Zeller Straße 10, 97082 Würzburg. T.: +49 931 46776993, E-Mail: info@kampfgegenkrebs.de

Bis die Webseite der Stiftung fertig gestellt ist, können Interessierte folgende Webseite aufrufen:
www.helpingisbeautiful.de oder www.kampfgegenkrebs.de

Pressebericht als PDF

12. Dezember 2017: KAMPF GEGEN KREBS: NEUE STIFTUNG FÖRDERT FORSCHUNG

12. Dezember 2017: KAMPF GEGEN KREBS: NEUE STIFTUNG FÖRDERT FORSCHUNG

WÜRZBURG

Eine neue Stiftung soll die Krebsforschung an der Universität Würzburg fördern. Am Montag wurden die Gründungsdokumente unterschrieben. „Krebs ist die Geißel der Menschheit. Und im Kampf dagegen ist Forschung unsere einzige Chance“, sagte Initiatorin Gabriele Nelkenstock vor der Presse. Die Würzburger Spendensammlerin engagiert sich seit Jahren mit ihrem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen. Auf ihren Impuls und eine millionenschwere Anschubfinanzierung geht unter anderem der Aufbau des Zentrums für Stammzelltherapie an der Würzburger Uniklinik zurück. Und 2016 sammelte sie mit der Crowdfunding-Kampagne „Dein Immunsystem wird Deine Waffe gegen Krebs“ in nur acht Monaten eine Million Euro an Spenden für eine neuartige Therapie ein. Mit der Gründung der Stiftung „Forschung hilft“ wird der Einsatz für die Krebsforschung auf eine breitere Basis gestellt. Im Stiftungsrat ist neben Nelkenstock die Uni mit Präsident Professor Alfred Forchel, Krebsspezialist Professor Hermann Einsele und Professor Matthias Frosch als Dekan der Medizinischen Fakultät vertreten. Landtagspräsidentin Barabara Stamm (CSU) ist als Ehrenpräsidentin ebenso im Boot wie der Würzburger CSU-Landtagsabgeordnete und Wissenschaftspolitiker Oliver Jörg. Über den Stiftungsbeirat sollen bekannte Mitstreiter aus Würzburg und Mainfranken um Unterstützung werben. Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ bleibt bestehen, legt seinen Fokus laut Nelkenstock aber klar auf Patienten und Angehörige. Dagegen will die neue Stiftung Gelder gezielt in die Forschung lenken. Die Initiatorin wünscht sich eine echte „Bürgerstiftung“ für den gemeinsamen Kampf gegen Krebs. Formal wird sie mit einem Stiftungskapital von 100 000 Euro unter dem Dach der Sparkasse Mainfranken (Stiftergemeinschaft) eingerichtet, als „Verbrauchsstiftung“. Das heißt: Förderer können für eine konkrete Maßnahme spenden oder in den Vermögensstock einzahlen. Die Gelder – und nicht nur deren Zinsen – werden bei Bedarf eingesetzt. Allerdingsmuss das nicht wie bei gemeinnützigen Vereinen innerhalb von zwei Jahren geschehen. So kann für wichtige, innovative Forschungsprojekte längerfristig Kapital aufgebaut werden. Das sei der entscheidende Vorteil, wie Oliver Jörg unterstrich: „Ergebnisse in der Grundlagenforschung lassen oft ein paar Jahre auf sich warten. Klassische Vereine stoßen da an ihre Grenzen.“ Er lobte ebenso wie Stamm den Einsatz von Nelkenstock in 25 Jahren: „Es ist toll, dass hier eine Affinität der Bürgerschaft zur universitären Forschung geschaffen wurde,wie wir sie sonst nur aus dem Sport oder dem Kulturbereich kennen.“

 

Von unserem Redaktionsmitglied: ANDREAS JUNGBAUER

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