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08. Dezember 2017: WELTSPITZE – SECHS WISSENSCHAFTLER DER JMU HOCHZITIERT

08. Dezember 2017: WELTSPITZE – SECHS WISSENSCHAFTLER DER JMU HOCHZITIERT

„Highly Cited Researcher“: Mit diesem Prädikat wurden in diesem Jahr fünf Wissenschaftler der Uni Würzburg ausgezeichnet. Sie gehören, gemeinsam mit einem weiteren als „Citation Laureate“ Ausgezeichneten, in ihren Forschungsbereichen zu den häufig zitierten und somit einflussreichsten Autoren.
Die Anzahl zitationsstarker Wissenschaftler aus Würzburg ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: Waren es 2014 noch drei Forscher, die für ihre Zitationsleistungen ausgezeichnet wurden, so sind in diesem Jahr erstmals sechs Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen vertreten. Neben dem RNA-Forscher und Infektionsbiologen Jörg Vogel, dem Tierökologen Ingolf Steffan-Dewenter, dem Chemiker Frank Würthner und dem Biophysiker  Rainer Hedrich, die allesamt bereits 2016 dazugehörten, kann sich nun auch erstmals der Mediziner Hermann Einsele über die renommierte Auszeichnung als „Highly Cited Researcher“ freuen.

Basierend auf der Datenbank „Web of Science“ wählt Clarivate Analytics (vormals: Thomson Reuters)  jährlich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche als Highly Cited Researchers aus. Um die Auszeichnung zu erhalten, ist eine möglichst hohe Anzahl von Zitaten nötig, damit ein Wissenschaftler zur Spitze (1%) pro Jahr und jeweiligem Fachbereich zählt (weiterführende Informationen unter clarivate.com/hcr/).

Zur Identifizierung weltweiter Spitzenforschung erstellt Clarivate Analytics neben der Auszeichnung von Highly Cited Researchers jährlich auch eine Liste mit jeweils etwa 20 „Citation Laureates“: Seit dem Jahr 2002 wurden so weltweit etwa 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler benannt,  die aufgrund ihrer häufigen Zitierung in hochrangigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen als Favoriten für eine zukünftige Auszeichnung mit einem Nobelpreis oder anderen Wissenschaftspreisen eingestuft werden. 2014 wurde auch der Würzburger Physiker Laurens Molenkamp in diese Liste aufgenommen.

Uni-Präsident Forchel: „Beleg für eindrucksvolle internationale Forschungsstärke“
Universitätspräsident Alfred Forchel gratulierte den sechs Professoren und hob gleichzeitig die Bedeutung der Auszeichnung aus institutioneller Sicht hervor: „Die Tatsache, dass mittlerweile sechs von weltweit etwa 3.500 Highly Cited Researchers oder Citation Laureates an der Julius-Maximilians-Universität tätig sind, ist ein wunderbarer Beleg für die eindrucksvolle und weiter wachsende internationale Forschungsstärke unserer Universität. Meine herzlichsten Glückwünsche allen Ausgezeichneten zu diesem tollen Erfolg!“

 

Die Ausgezeichneten Professoren

•    Prof. Dr. Hermann Einsele, Leiter des Lehrstuhls für Innere Medizin II
•    Prof. Dr. Rainer Hedrich, Leiter des Lehrstuhls für Botanik I – Molekulare Pflanzenphysiologie und
•    Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, Leiter des Lehrstuhls für Tierökologie und Tropenbiologie (Zoologie III)
•    Prof. Dr. Jörg Vogel, Direktor des Helmholtz‐Instituts für RNA‐basierte Infektionsforschung sowie Direktor des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie
•    Prof. Dr. Frank Würthner, Leiter des Lehrstuhls für Organische Chemie II
•    Prof. Dr. Laurens Molenkamp, Lehrstuhl für Experimentelle Physik III

 

Zum Pressebericht

 

 

Bild: Universitätsklinikum Würzburg

25. November 2017 : DAS GRÖSSTE WEIHNACHTSBLASORCHESTER

25. November 2017 : DAS GRÖSSTE WEIHNACHTSBLASORCHESTER

5. Leinacher Waldweihnacht am zweiten Adventswochenende:
Mit Musik Freude schenken und Gutes tun.

 

LEINACH (ella) Musik gilt als Sprache, die Menschen aller Länder und Kulturen verbindet. Dieses „Instruments“ bedienen möchten sich auch die Organisatoren der Leinacher Waldweihnacht. Durch eine außergewöhnliche Benefizaktion im Rahmen des diesjährigen Weihnachtsmarktes am zweiten Adventswochenende in Leinachs Schwarzkiefernwald soll im wahrsten Sinn des Wortes Nähe geschenkt werden. Zum kleinen Jubiläum der 5. Auflage der Leinacher Waldweihnacht ist es Ziel der Organisatoren, in Kooperation mit dem Nordbayerischen Musikbund e.V. und der Nordbayerischen Bläserjugend e.V. am Samstag, 9. Dezember, um 16 Uhr das größte Weihnachtsblasorchester Nordbayerns in Leinachs Schwarzkiefernwald erklingen zu lassen. Insbesondere diese Aktion, wie auch die gesamte diesjährige Veranstaltung, soll zur Unterstützung des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ dienen. Für den angestrebten Spendenbetrag haben die Verantwortlichen die Messlatte hoch gelegt, nach einer ähnlichen Aktion im Vorjahr. Damals durfte sich der Verein „Sternstunden e.V.“ über eine Spende von 6105 Euro freuen.

 

Je Musiker gibt es zehn Euro
Diesjähriges Ziel der Leinacher Waldweihnacht ist es, Gabriele Nelkenstock als Initiatorin des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ am Sonntag, 10. Dezember, um 15 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände inmitten der Schwarzkiefern einen Betrag von mindestens 5000 Euro übergeben zu können.Umdies zu ermöglichen, verpflichtet sich der Veranstalter mit Hilfe von Sponsoren, je teilnehmendem Musiker zehn Euro für diese bisher einmalige Benefizaktion zur Verfügung zu stellen. Der Spendenbetrag aus der Leinacher Waldweihnacht soll dem neuen Hilfsprojekt „Nähe schenken“ zukommen und zur Finanzierung von Angehörigen-Aufenthalten während der Behandlung von Krebspatienten dienen. Mit im Boot der Benefizaktion im Rahmen der LeinacherWaldweihnacht sind als prominente sportliche Botschafter auch die Zweitliga-Handballer der „Rimparer Wölfe“.

 

Jeder zählt
Die Hoffnung aller Beteiligten ist es, dass sich möglichst viele Musiker am Samstag, 9. Dezember, um 16 Uhr zum größtenWeihnachtsblasorchester Nordbayerns unter den Schwarzkiefern versammeln. Denn jeder Musiker, ob jung oder alt, groß oder klein, zählt, wenn das Orchester bei drei Weihnachtsliedern von einem Prominenten dirigiert wird. Zur individuellen Vorbereitung der Musiker hat der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Markus Schenk, die Auswahl getroffen zu drei gängigen Weihnachtsliedern. Gespielt werden soll von möglichst vielen Musikern unter der Vorlage „Lieder aus Halters festliche Liedersammlung – Bearbeitung Hans Kolditz“ die Stücke „Vom Himmel hoch, o Engel kommt, Süßer die Glocken nie Klingen, sowie das weltbekannte O du fröhliche“. Wie schon in den Vorjahren findet die Leinacher Waldweihnacht am Samstag, 9. Dezember und Sonntag, 10. Dezember,
somit wieder am zweiten Adventswochenende statt.

 

Informationen im Internet unterwww.leinacher-waldweihnacht.de oder auch www.kampfgegenkrebs.de

 

 

Foto: Herbert Ehehalt

Schweinfurter Tagblatt: HEMIBODIES VERNICHTEN KREBSZELLEN

Schweinfurter Tagblatt: HEMIBODIES VERNICHTEN KREBSZELLEN

SCHWEINFURT Im Rahmen der diesjährigen Augustinum-Veranstaltungsreihe „Ideen, die die Welt beweg(t)en“ sprach am Donnerstag der Würzburger Krebsforscher Dr. Thomas Dumm zum Thema „Krebstherapie der nächsten Generation“. Er berichtete von einem weltweit einmaligen Ansatz für eine schonende Immuntherapie bösartiger Erkrankungen, der am Universitätsklinikum Würzburg von einer von ihm geleiteten Arbeitsgruppe entwickelt wird. Wesentlich daran beteiligt ist Privatdozent Dr. Gernot Stuhler, der Erfinder der so genannten Hemibody-Technik: Mit geteilten Antikörpern sollen Krebszellen zielgenau aufgespürt und vernichtet werden. Zunächst erklärt Bumm das menschliche Immunsystem, das den Organismus vor schädlichen Krankheitserregern schützt. Als Immunantwort bezeichnet man die Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Organismen oder Substanzen. Die allgemeine Abwehr (Haut, Darm), die zelluläre Abwehr (Fresszellen, Killerzellen, Gedächtniszellen, Enzyme) und die humorale Abwehr durch Antikörper bilden ineinander greifende Barrieren.

Was sind Antikörper? Anschaulich schildert Bumm die Entwicklung der Immuntherapie zur Krebsbekämpfung seit den 1980er Jahren. Zu dieser Therapieform (neben Operation, Chemo- und Strahlentherapie) gehört auch die so genannte Antikörper-Therapie. Antikörper sind körpereigene Stoffe und dienen zur Bekämpfung sowie dem Abbau von allem Körperfremden. Antikörper docken an Antigenen (Markern) auf der Oberfläche von Zellen an.

Immuntherapeutisch geeignete Ziel-Antigene, die einen Tumor eindeutig von gesundem Gewebe unterscheiden, existieren nicht. Alle heute in der Klinik eingesetzten Antikörper binden daher Differenzierungsmarker, die sowohl auf Tumorzellen als auch auf gesundem Gewebe gefunden werden.

Dies führt im Rahmen einer gerichteten Immuntherapie regelmäßig zu schweren Nebenwirkungen, die oft einen Abbruch der Therapie erzwingen – die Krebszellen wachsen weiter. Im Forschungslabor des Würzburger Uniklinikums entwickelt das Team um Stuhler/Bumm seit etwa acht Jahren einen neuen Therapieansatz. Der kann dem Immunsystem genau sagen, welche Zellen erkrankt sind und angegriffen werden sollen und welche nicht. Dies wurde durch die Entwicklung so genannter „Hemibodies“ erreicht, kleine Bruchstücke von Antikörpern, die sich erst im Tumorgewebe zu ihrer Wirkung vereinen.

Damit werden die entarteten Zellen dem Immunsystem sichtbar gemacht und mit hoher Präzision zerstört. Das gesunde Gewebe bleibt verschont. Eindrucksvoll schildert Bumm die aufwendige Produktion der Hemibodies im Würzburger Labor. Von der Gewinnung aus Darmbakterien über Fermentation, Zellaufschluss, Aufreinigung, Löslichkeit bis zu den Tests in der Petrischale und am Mausmodell. Bumm nennt ein ehrgeiziges Ziel: In den nächsten zwei bis drei Jahren will man in Würzburg weltweit zum ersten Mal Patienten mit den Hemibodies behandeln. Zunächst solche, die an einem Multiplen Myelom erkrankt sind, einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks. Wenn es zu einem guten Ansprechen der Therapie kommt, sollen Hemibodies auch gegen andere Tumore entwickelt werden.

Zuletzt spricht Bumm über die hohen Kosten der Hemibody-Entwicklung, die nach der jetzigen präklinischen Entwicklung bei der klinischen Entwicklung sprunghaft ansteigenwerden. Er ist dankbar für das Engagement und den Erfolg des Würzburger Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“, der durch Crowdfunding (Finanzierung durch viele kleine Spenden) im letzten Jahr eine Million Euro für die Weiterführung des Würzburger Forschungsprojektes zusammentragen konnte. Bumm erwähnt, dass schon jetzt starkes Interesse aus den USA bestehe, die Hemibody-Technologie einzukaufen. Doch er wolle sie mit Dr. Stuhler bis zum klinischen Einsatz in Würzburg weiter entwickeln. Nur so könne sichergestellt werden, dass das Medikament beim Patienten ankomme und die Wirksamkeit auch klinisch geprüft werde. Doch ohne ausreichende finanzielle Unterstützung sei eine Weiterentwicklung der Erfolg versprechenden Therapie nicht gewährleistet.

 

15. September 2017: HAARE LASSEN FÜR DEN GUTEN ZWECK – BENEFIZAKTION BEGINNT AM SAMSTAG BEIM STADTFEST

15. September 2017: HAARE LASSEN FÜR DEN GUTEN ZWECK – BENEFIZAKTION BEGINNT AM SAMSTAG BEIM STADTFEST

Die Würzburger Geschäftsfrau Gaby Nelkenstock ist ein Begriff, wenn es in der Stadt darum geht, Geld für die Krebshilfe „aufzutreiben“. Nach der Aktion „Ein Band fürs Leben“ im vergangenen Jahr beginnt nun am Stadtfestsamstag eine neue Aktion ihres Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“.

Für die Benefizaktion „Würzburg lässt Haare“ werden Haarspender/innen gesucht, die sich ihre Haare für den guten Zweck schneiden lassen wollen. Die Aktion ist eine Kooperation zwischen dem Verein und Radio Gong. Das Ganze findet zwischen dem 16. September und 16. Dezember statt, heißt es in einer Pressemitteilung. Beginn ist am Stadtfestsamstag um 16.30 Uhr auf der Radio Gong Stadtfestbühne auf dem unteren Markt. Hier wird sich auch die allererste Haarspenderin die Haare für den guten Zweck schneiden lassen. 19 Friseursalons in Würzburg, bei denen sich die Haarspenderinnen ihre Haare kostenlos abschneiden lassen können, haben ihre Teilnahme bislang zugesagt und werden auf der Bühne auch vertreten sein.

Der Hintergrund der Aktion: Für viele Krebspatientinnen bedeutet der Haarausfall durch die Chemotherapie einen riesen Einschnitt im Leben. Besonders für Frauen ist dieser Verlust nur schwer zu ertragen. Ein Haarersatz ermöglicht den Krebspatientinnen die Teilhabe am sozialen Leben. Der Erlös aus dem Verkauf der Haarspenden kommt dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ für das Projekt „Angehörigenwohnung – Nähe schenken! Nähe hilft heilen!“ zugute. Die Schirmherrschaft für die Benefiz-Aktion übernimmt die Stadträtin Judith Jörg.

Spenden können alle, deren Haare mindestens 30 Zentimeter lang, chemisch unbehandelt, nicht gefärbt, gesträhnt oder dauergewellt sind.