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22. Februar 2018: ACHT STERNEKÖCHE VERSAMMELN SICH AM HUBLAND

22. Februar 2018: ACHT STERNEKÖCHE VERSAMMELN SICH AM HUBLAND

20 Spitzenköche, 100 Weine, 450 Gäste:
Das Genuss-Erlebnis „Aromia“ ist ein besonderes Pre-Opening der Landesgartenschau

WÜRZBURG (bert) So viele Sterne und Starköche an einem Platz versammelt – das hat die Region noch nicht erlebt. „AromiA“ heißt das außergewöhnliche Genusserlebnis am Samstag, 3. März. „Geschmacksort“ ist die ehemalige Mall der Leighton Barracks am Hubland. Die Küchen-Show auf Top-Niveau versteht sich als kulinarisches Pre-Opening der Landesgartenschau, die am 12. April ihre Tore öffnet.Die Rezeptur für die Genießer-Nacht hat sich der Würzburger Sternekoch Benedikt Faust vom Restaurant Kuno 1408 im Hotel Rebstock ausgedacht. Ihm zur Seite stehen in der Organisation Rebstock-Geschäftsführer Holger Fehrer und Benjamin Rohde, Chef der Veitshöchheimer Werbeagentur 3WM.

Freude, Ehrfurcht und Panik

Benedikt Faust pflegt beste Kontakte in der Kochszene, und so hat er in kurzer Zeit „wahnsinnig viele Mitstreiter“gefunden, was bei ihm gleichzeitig Freude, Ehrfurcht und Panik ausgelöst hat, wie er sagt. Schnell war ihm klar, dass der zuerst als Veranstaltungsort geplante Hofkeller zu klein ist, und so ging der Blick nach oben. So werden bei „AromiA“ am „Geschmacksort“ auf dem Hubland 20 prominente Köche, darunter acht Sterneköche antreten. Mit dabei sind unter anderem Marco Akuzun vom Sterne-Restaurant Topair am Stuttgarter Flughafen, Andre Großfeld von der Zwei-Sterne-Villa Merton in Frankfurt oder Valery Mathis, der seit 1995 in Erno’s Bistro in Frankfurt die Cuisine Francaise pflegt. Natürlich darf auch der Würzburger Sternekoch Bernhard Reiser nicht fehlen. Molekularküche und Feuerring Unter den bekannten Starköchen ist Heiko Antoniewicz, der international gefragte Begründer der Methode Sous Vide und Fan der Molekularküche, der Würzburger „Meister am Feuerring“ Fabian Beck, Christoph Brand, der Gründer der „Fliegenden Köche“ von „Amys Weinhaus“ in Kassel oder der „Fleischpapst“ Ludwig Maurer, der vor 20 Jahren als Erster in Europa mit der Zucht von Wagyu-Rindern startete. Was die Meister der Küche zu bieten haben, wird an 20 Stationen aufgetischt. Dazu präsentieren neun Weingüter rund 100 verschiedene Weine. Mit dabei der Staatliche Hofkeller als das älteste urkundlich belegte Weingut Deutschlands, das Juliusspital Würzburg, das 700 Jahre alte Weingut Bürgerspital zum Heiligen Geist als Heimstätte des Bocksbeutels, das Weingut Castell am Steigerwald, wo 1659 die erste Silvaner-Rebe gepflanzt wurde, das Würzburger Familienweingut Reiss, die Genossenschaft Winzer Sommerach, die 90 Winzerfamilien vereint, das Öko-Weingut Zang aus Nordheim, das höchstausgezeichnete Weingut Horst Sauer aus Escherndorf und das junge Weingut Wöllried, das seinen „Wein im Glaspelz“ vorstellt. Dazu gibt es Prickelndes von der Sektkellerei J. Oppmann, der ältesten bayerischen Sektkellerei.

Spende an die Krebsforschung

Die „Entdeckungsreise des guten Geschmacks“ dient nebenbei auch noch einem guten Zweck: Eine Spende geht an die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Universität Würzburg. „Das ist für uns eine große Ehre“, bedankte sich schon im Voraus Stiftungsvorsitzende Gabriele Nelkenstock. Zu „AromiA“ werden 450 Gäste erwartet. Das Genießen beginnt um 19 Uhr, Einlass ist 18 Uhr. Um 23 Uhr beginnt die After-Show-Party mit DJ Raphael Scheck.
Infos und Karten gibt es im Hotel Rebstock oder online unter www.AromiA.events


Sie stehen hinter AromiA (von links): Sternekoch Benedikt Faust, Indra Anders (3WM), Gabriele Nelkenstock (Hilfe im Kampf gegen Krebs), Holger Feherer (Hotel Rebstock) und Benjamin Rohde (3WM). FOTO: HERBERT KRIENER

19. Februar 2018 : TROST UND HEILUNG DURCH FREUDE UND MUSIK

19. Februar 2018 : TROST UND HEILUNG DURCH FREUDE UND MUSIK

Das Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern bot Unterhaltung für einen guten Zweck

Von unserem Mitarbeiter
AARON NIEMEYER
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WÜRZBURG Licht ins Dunkel beim Kampf gegen den Krebs wollte das Benefizkonzert des bayerischen Polizeiorchesters bringen. Das Ergebnis war eine unbeschwerte Veranstaltung, deren Erlös einem guten Zweck zugutekommt. Für die zahlreich im Würzburger Congress Centrum erschienenen Besucher war es offensichtlich ein besonderer Abend. Nicht nur die Würdenträger der Polizei hatten sich in Schale geworfen und ihre feinste Uniform herausgeputzt. Auch viele der anwesenden Mitglieder der Malteser, egal ob alt oder jung, traten in schmucker Uniform auf. Es war ein Abend, an dem man gern gesehen wurde, schließlich hatte man sich hier zu einem wichtigen und guten Zweck versammelt. „Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ eröffnete Landtagspräsidentin
Barbara Stamm, Schirmherrin des Benefizkonzertes, das Programm mit einem Zitat des weltberühmten Geigers Jehudi Menuhin. Denen Heilung, Trost und Freude zu bringen, die wegen ihrer Erkrankung „nicht auf der Sonnenseite des Lebens“ stehen würden, sei ihr ein besonderes Anliegen. Nicht nur finanzielle Unterstützung sei wichtig im Kampf gegen den Krebs. Ebenso große Bedeutung hätte aber auch zwischenmenschliche Unterstützung in Form von   Aufmerksamkeit und Anteilnahme, weswegen sie auch den zahlreich erschienenen Würdenträgern aus Politik und Gesellschaft für ihre Anwesenheit dankte. Einen besonderen Dank sprach sie den Hilfsorganisationen „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ und „Malteser Kinderpalliativteam Unterfranken“ aus, zu deren Gunsten das Benefizkonzert stattfand. Mit Schwung ins Blaue Jahr „Ein kleines Licht ins Dunkel beim Kampf gegen den Krebs“ erhoffte sich Gabriele Nelkenstock, Gründerin des Vereins „Hilfe im Kampf gegen den Krebs e.V.“ von diesem Abend. Der Kampf gegen Krebs sei eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft und auch kleine Hoffnungsschimmer wie ein solches Benefizkonzert könnten viel bewirken. Das bayerische Polizeiorchester unter der Leitung von Dirigent Johann Mösenbichler gab an diesem Abend sein Bestes, mit Musik und Freude für Trost und Heilung zu sorgen.

Unter dem Motto „Mit Schwung ins Blaue Jahr“ entledigten die Musiker sich auf der Bühne zunächst synchron ihrer traditionellen grünen Uniformen, um dann stolz die neuen blauen Uniformen der bayerischen Polizei zu präsentieren, was im Publikum für Gelächter und anerkennendes Gemurmel sorgte. Heiterkeit im Saal Beschwingt präsentierten die Musiker dann einige heitere Stücke von Johann Strauß, dem es zu Lebzeiten stets ein Anliegen war, mit seinen Werken Lebensfreude zu transportieren. Begleitet wurden diese und andere Stücke von der österreichischen Mezzosopranistin Kerstin Turnheim, die etwa als „Christel von der Post“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller für Heiterkeit im Saal sorgte. Für Trost und Freude war also gesorgt an diesem Abend. Doch auch die durch Konzertkarten und Spenden eingenommen Gelder dürften einen wichtigen Teil zum Kampf gegen den Krebs beitragen. Die Einnahmen fließen zu gleichen Teilen in die Krebsforschung und in eine bessere Betreuung der Betroffenen.

FOTOS: DANIEL PETER

1000 EURO FÜR DEN KAMPF GEGEN KREBS

1000 EURO FÜR DEN KAMPF GEGEN KREBS

WÜRZBURG (steve)

Mit einer Spende von 1000 Euro setzten sich die Mitarbeiter des team orange für den Kampf gegen Krebs ein. Das Geld wurde bei der letztjährigen Personalweihnachtsfeier gesammelt. Jeweils die Hälfte ging an die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg, sowie an den Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs. Die Schecks überreichten die Vertreter des Personalrats Albert Fiederling und Karina Winkler gemeinsam mit dem Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg, Prof. Dr. Alexander Schraml. Für die Elterninitiative nahm deren Vorsitzende Jana Lorenz-Eck die Spende im Empfang. Gabriele Nelkenstock nahm als Vorsitzende des Vereins Hilfe im Kampf gegen Krebs die Spende gemeinsam mit Stadträtin Judith Jörg, entgegen.

FOTO: REGINA SÄMANN

15. Februar 2018: DEN BLICK AUF DIE MENSCHEN RICHTEN

15. Februar 2018: DEN BLICK AUF DIE MENSCHEN RICHTEN

Benefizkonzert: Auch wenn Barbara Stamm noch nicht weiß, ob sie sich politisch in den Ruhestand zurückziehen will, ihre soziale Stimme wird nicht verstummen. Am Samstag ist sie wieder zu hören.

Das Gespräch führte THOMAS FRITZ

An diesem Samstag spielt das Polizeiorchester Bayern im Congress Centrum. Der Erlös des Benefizkonzertes ist für das Kinderpalliativteam der Malteser und für den Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs bestimmt. Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) hat die Schirmherrschaft übernommen. Im Gespräch mit der Redaktion erklärt sie auch, warum beide Organisationen die Spenden brauchen.
FRAGE: Wegen 150 000 Euro wollten die Krankenkassen Kindern in Unterfranken ein würdevolles Sterben zuhause verweigern. Sie waren in die Verhandlungen zwischen dem Malteser-Kinderpalliativ und der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen eingebunden. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie hörten, die palliative Versorgung unheilbar kranker Kinder steht auf der Kippe?
BARBARA STAMM: Das konnte ich zunächst überhaupt nicht fassen. Weil völlig losgelöst von den todkranken Kindern und dem Engagement der Malteser entschieden wurde – und das können Menschen sehr schwer nachvollziehen. Es war ja gar nicht so einfach, einen Träger in Unterfranken zu finden. In anderen Regierungsbezirken sind solche Teams an Kinderkliniken angebunden. In Würzburg war das nicht möglich. Wir haben viele Spenden zusammen bekommen, damit das Team überhaupt an den Start gehen kann. Und dann ging es darum, einen kostendeckenden Vertragmit der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen zu bekommen. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass das solche Schwierigkeiten macht.

Wie erleichtert sind Sie, dass es schließlich doch noch zu einer Einigung gekommen ist?
STAMM: Ich bin natürlich sehr erleichtert. Aber wir wissen ja nicht, wie die Zukunft aussieht. Die Finanzierung des Kinderpalliativteams soll ja noch einmal auf den Prüfstand kommen– und es ist nicht abzusehen, wie die weiteren Verhandlungen dann ausgehen und gestaltet werden.

Das heißt wieder zittern?
STAMM: Ich habe bei den Koalitionsgesprächen darauf gedrungen, dass die Politik sich wieder Verantwortlichkeiten und Möglichkeiten der Selbstgestaltung zurückholt. Das heißt, dass wir nicht den Krankenkassen oder der Kassenärztlichen Vereinigung die letzte Verantwortung geben, sondern Menschen wieder mehr in den Blick genommen werden. Schicksalsschläge gibt es viele im Leben. Doch für Eltern, die ein sterbendes Kind haben, bricht doch eine Welt zusammen – da braucht man nicht nur das medizinische, sondern auch die psychosoziale Betreuung. Das sehen meiner Meinung nach die Krankenkassen
viel zu wenig.

Konnten Sie sich durchsetzen?
STAMM: Ich habe mich bei diesem Thema zum Teil sehr verkämpft. Sogar in Anwesenheit der Kanzlerin habe ich mal einen kleinen Wutausbruch bekommen.
Wie sieht so ein Wutausbruch aus?
STAMM: Ich werde dann sehr emotional. Denn wir haben eine Bürokratie um uns herum aufgebaut und derart viel Verantwortung an andere Institutionen abgegeben – das muss sich wieder ändern.

Hat sich’s denn wenigstens gelohnt?
STAMM: Im Koalitionsvertrag steht nun, dass der Hospiz- und Palliativbereich grundsätzlich gestärkt wird. Insbesondere durch die Kostenübernahme der Koordination von Palliativ- und Hospiznetzwerken. Auch Verbesserungen bei der Versorgung von Kindern und in Altenpflegeeinrichtungen soll es geben.

Das bedeutet auch mehr finanzielle Mittel?
STAMM: Die Kassen hätten ja das Geld. Es ist nur die Frage, wie wird eine entsprechende medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung, die gerade im Kinderhospizbereich sehr wichtig ist, bewertet. Die ganze Familie muss begleitet werden. Auch Geschwisterkinder.

Sie haben ja auch kritisiert, dass das bayerische Gesundheitsministerium für die palliative Versorgung der Kinder zu wenig Geld zur Verfügung stellt.
STAMM: Gerade einmal 15 000 Euro.

Das ist nicht viel.
STAMM: Ich habe mit dem künftigen Ministerpräsidenten Markus Söder gesprochen. Er sieht auch, dass dies kein guter Zustand ist
und hat versprochen, mehr Geld für diesen Bereich zur Verfügung zu stellen.

Eltern kranker Kinder oder pflegebedürftige Menschen ringen oft mit Krankenkassen, weil sie um Heilmittel oder Behandlungsmethoden streiten. Wie kann die Politik hier unterstützen?
STAMM: Ich kenne eine Mutter, die hat ein dreiviertel Jahr mit ihrer Krankenkasse um einen Autositz für ihren schwerst behinderten Sohn gestritten, damit er täglich zur Schule gebracht werden kann. Ein dreiviertel Jahr! Auch hier müsste ein großes Stück aus dem Weg geräumt werden. Es kann nicht sein, dass Begutachtungen sehr lange dauern. Und, dass sehr viele Anträge erst einmal von den Kassen abgelehnt werden. Interessant ist, dass viele im Widerspruchsverfahren doch die Zusage bekommen.

Es soll nun auch eine Rekonvaleszenz für pflegende Angehörige geben.
STAMM: Ja, sie sollen einen Anspruch auf Kur haben. Beispielsweise gehört die Mutter-Kind-Kur bisher zu einer freiwilligen Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Das haben wir jetzt im Koalitionsvertrag zu einer Pflichtleistung gemacht.

Und der Vater?
STAMM: Der gehört natürlich genauso dazu. Auch die Geschwisterkinder müssen beachtet werden. Das ist ja Wahnsinn! Wenn ein schwerst behindertes Kind in der Familie ist. Was passiert mit den Geschwistern? Was mit der überlasteten Mutter, die fünfmal in der Nacht aufstehen muss?

Die bekommt das Pflegegeld gekürzt, wenn sie ihr Kind in die Kurzzeitpflege gibt und eine Auszeit nimmt.
STAMM: Wir haben im Koalitionsvertrag auch festgehalten, dass die Kurzzeitpflege viel besser finanziert werden muss. In diesem Bereich gibt es deutlich zu wenig Kapazitäten.

Das Kinderpalliativteam kümmert sich auch um die ganze Familie.
STAMM: Und das ist sehr wichtig.

Allerdings finanzieren die Malteser diese Betreuung aus Spendengeldern, weil es die Krankenkassen nicht als ihre Aufgabe sehen. Wie können die Kassen in die Verantwortung genommen werden?
STAMM: Der Gesetzgeber hat das zwar schon auf denWeg gebracht, aber ermuss in diesem Bereich noch deutlicher werden. Wenn das nicht zur Selbstverständlichkeit wird – und jetzt betrachte ich das mal nicht aus humanitärer Sicht – sondern unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten: Wenn eine Familie völlig am Boden liegt, weil eine Mutter das nicht mehr schafft, dann sind oft psychische Erkrankungen die Folge. Wir sprechen so viel über Prävention, statt dass man sich mal darüber Gedanken macht, wann beginnt denn Prävention eigentlich.

Der Tod eines Kindes geht einem sehr nahe. Andererseits hat man aber auch den Eindruck, der Tod von Kindern ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, worüber man nicht gerne redet. Wie könnte sich das ändern?
STAMM: Ich glaube, dass es insgesamt sehr schwierig ist, das Ende des Lebens auch als einen Teil unseres Lebens zu betrachten. Bei einem Kind fällt einem das noch schwerer. Ich habe schon viele Eltern, aber auch Großeltern erlebt, die ihr Kind, ihren Enkel beerdigt haben und am offenen Grab stehen und sich fragen, warum nicht ich. Und deswegenwerbe ich, auch in meiner Eigenschaft als Vorsitzende der Lebenshilfe in Bayern, immer dafür, ja zu sagen zu einem schwerst behinderten Kind. Auch Freude an diesem Kind zu haben. Die gemeinsamen Jahre entsprechend zu gestalten. Es gibt selten Menschen, die das alleine schaffen. Sie brauchen die Solidarität. Die gesetzliche Krankenversicherung kann Menschlichkeit nicht ersetzen, aber die Rahmenbedingungen können gesetzt werden.

Glauben Sie nicht, dass sich die Krankenkassen auch ein Stück weit auf Benefizkonzerte wie das am Samstag verlassen und sich noch mehr aus ihrer Verantwortung zurückziehen?
STAMM: Das glaube ich nicht. In der Auseinandersetzung mit den Kassen habe ich auch gemerkt, dass es Verantwortliche gibt, die sehr engagiert sind.

Braucht es diese Spenden, weil das Gesundheitssystem niemals in der Lage sein wird, die finanziellen Lücken zu schließen?
STAMM: Ich würde nicht sagen, das Gesundheitssystem. Sondern alles, was es drumherum gibt. Denn Krankheiten müssen vor allem ganzheitlich gesehen werden. Und da haben wir noch ein Defizit.

Nun haben Sie sich ja noch nicht geäußert, ob Sie in diesem Jahr in den politischen Ruhestand gehen wollen.Wenn Sie es tun würden, Ihre soziale Stimme wird nicht verstummen, oder?
STAMM: Mit mirmuss man, solange ich noch eine Stimme habe, immer rechnen. Egal wo und an welchem Platz.

Konzert für die gute Sache
Heitere Melodien präsentiert das Polizeiorchester Bayern am Samstag, 17. Februar, um 19 Uhr im Congress Centrum Würzburg. Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ ermöglicht Projekte zur Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg, wodurch die Überlebenschancen der Betroffenen erhöht werden können. Zum anderen benötigen Familien mit unheilbar kranken Kindern eine besondere Unterstützung.
Diese Hilfe bekommen sie seit 1. Oktober 2017 durch das Kinderpalliativteam Unterfranken.
Karten sind an der Abendkasse gegen eine freiwillige Spende zu bekommen.

ARCHIV-FOTO: DANIEL PETER

FOTO: T. EPP

Polizeiorchester im Congress Centrum Würzburg

Polizeiorchester im Congress Centrum Würzburg

Heitere Melodien präsentiert das Polizeiorchester Bayern am 17. Februar um 19 Uhr im Congress Centrum Würzburg. Dabei ist der Anlass für das Benefizkonzert gar nicht so heiter. Der Erlös soll zu gleichen Teilen dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und dem Malteser-Kinderpalliativteam Unterfranken zukommen.

Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ ermöglicht Projekte zur Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg, wodurch die Überlebenschancen der Betroffenen erhöht und ihre Lebensqualität verbessert werden können. Zum anderen benötigen Familien mit unheilbar kranken Kindern eine besondere Unterstützung. Diese Hilfe bekommen sie seit 1. Oktober durch das Kinderpalliativteam Unterfranken der Malteser. Eltern und Kinder können dank der palliativen Versorgung die verbleibende Zeit gemeinsam zuhause verbringen. Schirmherrin des Benefizkonzerts ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Das Polizeiorchester mit seinen 45 studierten Berufsmusikern wird unter anderem Leonard Bernsteins „Fanfare“ und die Ouvertüre „Wonderful Town“ sowie Operettenmelodien von Johann Strauß präsentieren. Das Bayerische Polizeiorchester wird dirigiert von Professor Johann Mösenbichler. Karten sind an der Abendkasse gegen eine freiwillige Spende zu bekommen.

Sie können aber auch beim Bayerischen Landtag vorbestellt werden,
per E-Mail an Benefizkonzert@bayern.landtag.de,
oder Post an Bayerischer Landtag,
Stichwort Benefizkonzert,
Maximilianeum,
81627 München,
Tel. (0 89) 41 26 – 24 08.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Benefizkonzerte;art736,9884074
© Main-Post 2018

 

 

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