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10. August 2020: Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. fördert hochpräzise Tumordiagnostik für Myelom-Patienten am Uniklinikum Würzburg

10. August 2020: Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. fördert hochpräzise Tumordiagnostik für Myelom-Patienten am Uniklinikum Würzburg

Die Multiparameter-Durchflusszytometrie ist ein weiterer innovativer Baustein für eine individuell angepasste Versorgung von Myelom-Patienten am Uniklinikum Würzburg. Um das hochempfindliche Messverfahren künftig möglichst breit anbieten zu können, finanziert der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ für ein Jahr eine Personalstelle sowie eine erforderliche Analysesoftware mit insgesamt 56.000 Euro.

Schon die Zahlen sind beeindruckend: Mit der Multiparameter-Durchflusszytometrie können pro Sekunde 70.000 Blutzellen analysiert werden. Das innovative Messverfahren kann dabei unter 10.000 gesunden Zellen eine einzelne Tumorzelle erkennen. „Wir haben die Technologie im letzten Jahr in unserem Forschungslabor in Betrieb genommen. Seit Beginn dieses Jahres führen wir diesen Bluttest als einzige Einrichtung in Deutschland als routinemäßige Untersuchung bei Patienten durch, die vom Multiplen Myelom betroffen sind“, berichtet Prof. Dr. Andreas Beilhack von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW). Nach seinen Worten sind die so gewonnenen Befunde zu der bösartigen Untergruppe des Lymphknotenkrebses eine wichtige Entscheidungshilfe für die behandelnden Mediziner/innen. „Mit dieser Technik sind wir in der Lage, quasi in Echtzeit die Krankheitsbelastung des Patienten zu messen. So können wir das Therapieansprechen präzise verfolgen, Übertherapien vermeiden oder – im entgegengesetzten Fall – rechtzeitig weitere Behandlungen einleiten“, erläutert der Forscher. Dieses Wissen zahle sich für die Patienten in einem Gewinn an Lebensqualität aus. Ein weiterer Vorteil ist die einfache und schmerzfreie Probengewinnung: 20 Milliliter aus der Armbeuge abgenommenes Blut reichen aus.

Roll-out auf alle Myelom-Patienten gewünscht

In den ersten Monaten seit der Inbetriebnahme wurde das neue Verfahren von Mitgliedern des Forschungsteams von Prof. Beilhack umgesetzt: Eine Medizinisch-technischen Assistentin (MTA) übernahm die Probenahme und deren aufwändige Aufbereitung, während die Wissenschaftlerin Dr. Paula Tabares und er selbst die Ergebnisse auswerteten. „Wir wollen in Zukunft diese prognostisch sehr aussagefähige Nachweismethode gerne möglichst allen Myelom-Patienten am UKW anbieten“, kündigt Prof. Beilhack an.

Anschubfinanzierung zum Wohl der Patienten

Um dies zu ermöglichen, schaltete sich kürzlich „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ ein und stellte 56.000 Euro zur Verfügung. „Mit diesem Geld finanzieren wir ein Jahr lang eine MTA-Stelle. Außerdem kann für rund 1.000 Euro eine neue Analysesoftware angeschafft werden“, erläutert Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Würzburger Vereins. Am UKW stößt diese großzügige Unterstützung auf große Dankbarkeit. So kommentiert Prof. Dr. Hermann Einsele, der Direktor der Medizinischen Klinik II: „Hilfe im Kampf gegen Krebs unterstützte uns schon in der Vergangenheit dabei, diese Diagnostik aufzubauen. Die jetzt beschlossene Fortsetzung ist ein weiteres schönes Beispiel für die mustergültige Konsequenz und Verlässlichkeit von Gabriele Nelkenstock und ihrem Team.“ Und Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW, ergänzt: „Mit diesem Modell der ‚Anschubfinanzierung‘ hat der Verein schon mehrfach neuen Ideen bei unserer Patientenversorgung aus den Startlöchern geholfen, die dann später in das Routine-Angebot des Klinikums übernommen wurden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies auch hier – nach einem vorfinanzierten, erfolgreichen ersten Jahr – wieder der Fall ist.“ Aktuell läuft am UKW das Besetzungsverfahren für die neue MTA-Stelle.

Bildunterschrift: Beilhack_Tabares_Nelkenstock_Einsele_Ertl.jpg Bei der Spendenübergabe: Gabriele Nelkenstock vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ (Mitte), umgeben von Prof. Dr. Andreas Beilhack, Dr. Paula Tabares, Prof. Dr. Hermann Einsele sowie Prof. Dr. Georg Ertl, alle vier vom Uniklinikum Würzburg (von links). Bild: Margot Rössler / Uniklinikum Würzburg

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1. Juli 2020: Würzburger Universitäts-Frauenklinik: Tablets für die stationären  Patientinnen

1. Juli 2020: Würzburger Universitäts-Frauenklinik: Tablets für die stationären Patientinnen

In Zukunft können stationäre Patientinnen der Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg über zwei gesponserte Tablet-PCs mit der Außenwelt in Kontakt bleiben.

An der Würzburger Universitäts-Frauenklinik gibt es einen neuen Service für Patientinnen, die auf den operativen Stationen der Klinik auf ihre Genesung warten: Mit zwei gesponserten Tablet-PCs können sie ab sofort unkompliziert und kostenlos mit ihren Lieben zuhause kommunizieren. Hinter dem neuen Angebot steht die MediaMarktSaturn Retail Group. Diese stellt zusammen mit der Deutschen Technikberatung bei ihrer bundesweiten Initiative „Getrennt und doch verbunden“ vornehmlich Pflege-, Behinderten- und Seniorenheimen kostenlos Tablets zur Verfügung. Insgesamt drei Geräte gingen auch an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“. Eines davon reichte der Verein schon vor einigen Wochen an die Medizinische Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) weiter, die beiden anderen wurden jetzt an die Frauenklinik ausgehändigt.

Hilfreich bei Heimatferne und in Corona-Zeiten

Mit den vorfigurierten, von der Klinik leihweise überlassenen Geräten können sich die dortigen Nutzerinnen mit Angehörigen und Freunden per Videochats in Wort und Bild austauschen. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das für viele unserer Patientinnen hoch attraktiv ist“, betont Prof. Dr. Achim Wöckel. Laut dem Direktor der Würzburger Universitäts-Frauenklinik hat seine Einrichtung gerade bei stationären gynäko-onkologischen Therapien einen sehr weiten Einzugskreis. „Bei den entsprechenden Entfernungen nachhause können viele unserer Frauen nicht täglich Besuch empfangen. Für sie sind die Tablets eine schöne Möglichkeit für Zuspruch und Information.“ Hinzu kommen nach seinen Worten aktuell die besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie, bei denen ein persönlicher Kontakt oft nicht möglich oder nicht gewünscht ist.
„Wir freuen uns, dass wir als Vermittler wieder einen Baustein dazu beitragen konnten, vor allem krebskranken Frauen ihre an sich schon belastende Situation ein bisschen zu vereinfachen“, sagt Gabriele Nelkenstock vom „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“. Zusammen mit Prof. Wöckel und seinem Team dankt sie den Sponsoren sehr herzlich.

Wer die Projekte von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. am UKW unterstützen will, kann auf folgendes Konto spenden:
Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Castell Bank Würzburg
IBAN: DE74 7903 0001 0000 0092 45
BIC: FUCEDE77XXX
www.kampfgegenkrebs.de

Bildunterschrift:
Tablets Frauenklinik.jpg
Gabriele Nelkenstock von Verein “Hilfe im Kampf gegen Krebs” (Mitte) überreichte zwei gesponserte Tablet-PCs an Loretta Weidner, Prof. Dr. Achim Wöckel, Asia Nazar und Privatdozent Dr. Joachim Diessner, alle von der Würzburger Universitäts-Frauenklinik (von links).
Bild: Margot Rössler / Uniklinikum Würzburg
Anstalt des Öffentlichen Rechts

1. Juli 2020:  UNIKLINIKUM WÜRZBURG: 170 HERZEN GEGEN SCHMERZEN

1. Juli 2020: UNIKLINIKUM WÜRZBURG: 170 HERZEN GEGEN SCHMERZEN

Ein weiteres Mal war die Ochsenfurter Handarbeitsgruppe St. Thekla für die Brustkrebspatientinnen des Uniklinikums Würzburg fleißig: Kürzlich wurden an der Frauenklinik erneut 170 selbstgefertigte Herzkissen angeliefert, die nun an brustoperierte Frauen verschenkt werden.
Die Näherinnen des St. Thekla Handarbeitstreffs aus Ochsenfurt sind „Wiederholungstäterinnen“ – seit dem Jahr 2012 beliefern sie die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) im Rahmen ihrer Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ immer wieder mit Herzkissen. Auch während der Corona-Pandemie waren die Damen wieder aktiv, so dass vor wenigen Tagen erneut 170 der kunterbunten Stoffkissen die Klinik erreichten.
„Wir verschenken die Herzen auf Wunsch in erster Linie an operierte Brustkrebspatientinnen“, berichtet Prof. Dr. Achim Wöckel, der Direktor der Frauenklinik. Diese tragen die Kissen zumeist unter dem Arm. „Diese spezielle Lagerung wird von vielen Frauen als sehr angenehm empfunden – zum Beispiel bei bewegungsabhängigen Schmerzen, unter denen manche Brustkrebspatientinnen nach einem chirurgischen Eingriff in der Achselhöhle leiden“, weiß Prof. Wöckel. Hinzu kommt ein emotionaler Aspekt: Für viele der Empfängerinnen ist das mit erkennbar viel Liebe gefertigte Geschenk auch ein Ausdruck der zwischenmenschlichen Solidarität.

Mittlerweile knapp 2.700 Kissen ans UKW geliefert

Die nützlichen und formschönen Helfer werden von den Näherinnen genau nach Vorschrift gefertigt, damit beispielsweise der richtige Härtegrad des Herzens präzise eingehalten wird. „In jedem Kissen steckt etwa eine halbe Stunde an Arbeitszeit“, schildert Claudia Zeller vom St. Thekla Handarbeitstreff. Auch nach den in den letzten acht Jahren produzierten, insgesamt fast 2.700 Herzkissen sind sie und ihre Mitstreiterinnen voll motiviert. „Bei der tollen Resonanz, die uns von den Patientinnen erreicht und der Wertschätzung, die uns von Prof. Wöckel und seinem Team entgegengebracht wird, kann das von unserer Seite her gerne noch lange so weitergehen.“ Auch Prof. Wöckel ist von der Kooperation begeistert: „Die Herzkissen sind für mich ein mustergültiges Beispiel für ein höchst sinn- und wertvolles ehrenamtliches Engagement, für das ich mich bei den Ochsenfurter Handarbeiterinnen im Namen unserer Patientinnen ein weiteres Mal aufs Herzlichste bedanke.“
Manche der neuen Herzkissen-Besitzerinnen möchten sich mit einer kleinen Spende für das Geschenk erkenntlich zeigen. Diese geht nach dem Willen der Näherinnen an den Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“.

Bildunterschrift:
Herzkissen.jpg
Die Näherinnen des St. Thekla Handarbeitstreffs lieferten im Juni dieses Jahres eine weitere Charge von Herzkissen an die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg.
Bilder: privat, Montage: Hilfe im Kampf gegen Krebs

Uniklinikum Würzburg: Videobesuche für Krebspatienten per gesponserte Tablets

Uniklinikum Würzburg: Videobesuche für Krebspatienten per gesponserte Tablets

Über zwei gesponserte Tablet-PCs können Krebspatienten, die am Uniklinikum Würzburg in stationärer Behandlung sind, mit ihren Liebsten in Wort und Bild kommunizieren. Erste Anwenderin ist Julia A., die während ihrer anstehenden Stammzelltransplantation vor allem mit ihrem einjährigen Sohn in Kontakt bleiben will.

Zum Start der bundesweiten Initiative „Getrennt und doch verbunden“ stellt die MediaMarktSaturn Retail Group zusammen mit der Deutschen Technikberatung vornehmlich Pflege-, Behinderten- und Seniorenheimen kostenlos 450 Tablet-PCs zur Verfügung. Durch die vorfigurierten Geräte können die Nutzer mit Angehörigen und Freunden per Videochats kommunizieren – eine Option, die gerade auch unter den Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie besonders interessant ist. Kürzlich ging jeweils ein solches Gerät auch an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ und die Stiftung „Forschung hilft“, die die Krebsforschung an der Uni Würzburg fördern. Beide Institutionen werden von Gabriele Nelkenstock geleitet. Sie erläutert: „Wir werden die Tablets vornehmlich an Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Würzburg ausleihen, die aufgrund einer stationären Krebstherapie keinen oder nur sehr reduzierten Kontakt zur ‚Außenwelt‘ haben können.“

Wertvolle Kontakte durch „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“

Julia A. ist die erste Nutzerin dieses kostenlosen Service. Bei der 38-Jährigen wurden massive Schwellungen im Hals-Schulter-Bereich im November vergangenen Jahres – nach einer monatelangen Ärzte-Odyssee – als Symptome eines Mantelzell-Lymphoms diagnostiziert. Diese seltene Unterform des Lymphknotenkrebses gilt derzeit als noch nicht heilbar, kann aber durch diverse Therapien erfolgreich zurückgedrängt werden. Der seelische Schock über diese Diagnose ging bei Julia A. tief – vor allem auch, weil ihr 71-jähriger Vater erst zwei Wochen zuvor mit Akuter lymphatischer Leukämie ins Uniklinikum Würzburg (UKW) eingeliefert worden war. „Neben der Angst, wie es mit mir selbst weitergeht, war meine größte Sorge: Was wird aus meinem einjährigen Sohn?“, berichtet die Würzburgerin. Ein nach eigenen Worten großes Glück in dieser ungewissen, angstvollen Situation war es für sie, dass sie auf Anraten einer Freundin umgehend Kontakt mit „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ aufnahm. „Gabriele Nelkenstock wurde sofort aktiv. Sie vermittelte mich an genau die richtigen Gesprächspartnerinnen, die mir als ehemalig krebskranke Mütter viele Ängste nehmen konnten“, lobt Julia A. Auch der parallel geschlossene Kontakt zu Dr. Elisabeth Jentschke war für sie sehr wichtig. Unter anderem empfahl die Leiterin der Abteilung für Psychoonkologie am Comprehensive Cancer Center Mainfranken den Einsatz einer Familienpflegerin. „Durch deren Hilfe weiß ich meinen Sohn während meiner Krebstherapie in guten Händen“, ist Julia A. höchst erleichtert.

Therapie an der Medizinischen Klinik II des UKW

Anfang Januar dieses Jahres startete sie zunächst in eine Chemotherapie bei Prof. Dr. Max Topp an der von Prof. Dr. Hermann Einsele geleiteten Medizinischen Klinik II des UKW. „Hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben, denn Prof. Topp ist ein international anerkannter Spezialist für das Mantelzell-Lymphom“, schildert Julia A. Außerdem ist sie begeistert von der Freundlichkeit, die ihr am UKW zuteilwurde – gerade auch von den Pflegekräften und Stationsärzten, die sie während der körperlich und seelisch oft belastenden, insgesamt rund viermonatigen Chemotherapie betreuten. Mit der in dieser Zeit in Deutschland aufkommenden Corona-Pandemie hatte sie übrigens keine Probleme. „Ich habe mich durch die vielen am UKW getroffenen Schutzmaßnahmen immer sicher gefühlt“, unterstreicht die Patientin.

Videobesuche während der Stammzelltherapie

Mit der Anfang Mai abgeschlossenen Chemotherapie konnte ihr Lymphom erfolgreich zurückgedrängt werden.
Als weiterer Behandlungsschritt steht ihr nun eine Stammzelltherapie am UKW bevor. Julia A.: „Ab Anfang Juni werde ich hierzu in Isolation behandelt und werde meinen Sohn, meinen Mann und meine Angehörigen für etwa drei Wochen nicht persönlich sehen können. Ich freue mich deshalb sehr, dass mir das Tablet die Möglichkeit gibt, mit diesen per Videoübertragung verbunden zu bleiben.“

Danach soll das desinfizierte Gerät laut Gabriele Nelkenstock an die nächste Nutzerin oder den nächsten Nutzer weitergegeben werden.

Wer die Projekte von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. am Uniklinikum Würzburg unterstützen will, kann auf folgendes Konto spenden:

Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Castell Bank Würzburg
IBAN: DE74 7903 0001 0000 0092 45
BIC: FUCEDE77XXX
www.kampfgegenkrebs.de

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Die Krebspatientin Julia A. mit dem geliehenen Tablet, das ihr während der anstehenden Stammzelltherapie helfen soll, den Kontakt zu ihrer Familie zu halten.
Bild: Helmuth Ziegler / Uniklinikum Würzburg

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04. Februar 2020: KICKERS SAMMELN FÜR DIE KREBSFORSCHUNG

04. Februar 2020: KICKERS SAMMELN FÜR DIE KREBSFORSCHUNG

Vom 4. bis zum 21. Februar 2020 sammelt der FC Würzburger Kickers Spenden für die Stiftung „Forschung hilft“. Die Stiftung unterstützt damit die Krebsforschung an Uni und Universitätsklinikum.

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. In Deutschland steht er in diesem Jahr unter dem Motto „Ich bin und ich werde“. Jeder soll sich dadurch zum Nachdenken animiert fühlen über die Frage: „Wer bin ich und was werde ich anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun?“ Die Würzburger Kickers haben auf diese Frage bereits eine Antwort gefunden: Sie haben zum Weltkrebstag eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die am 4. Februar startet.

Vergünstigter Eintritt für Studierende

Von diesem Tag an sammelt der FC Würzburger Kickers Spenden für die Stiftung „Forschung hilft“ (www.forschung-hilft.de), die an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Entstehung, Heilung und Therapie von Krebserkrankungen erforscht und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt. Bis zum 21. Februar läuft auf der Facebook-Seite der Rothosen (www.facebook.com/fcwuerzburgerkickers) die Spendenaktion in enger Abstimmung mit dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“, der die Stiftung „Forschung hilft“ im Dezember 2017 gegründet hat.

Zudem fließen pro verkaufter Eintrittskarte für das FWK-Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am Samstag, 22. Februar, ab 14:00 Uhr in der Flyeralarm Arena 0,25 Euro an die Krebsforschung der Uni Würzburg. Am Spieltag erhalten alle Studenten und Studentinnen der Uni Würzburg gegen Vorlage eines Studentenausweises an der Tageskasse Stehplatztickets in Block 3b für nur fünf Euro. Des Weiteren wird sich auch die Sparkasse Mainfranken mit 2.000 Euro an der Spendensumme beteiligen. Die Scheckübergabe aller gesammelten Spenden wird schließlich im Rahmen der Partie gegen das Bundesliga-Gründungsmitglied erfolgen.

Eine Herzensangelegenheit für alle Rothosen

Der Weltkrebstag, der jährlich am 4. Februar stattfindet, soll die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein rücken. „Der vorweihnachtliche Besuch auf der Kinderkrebsstation Regenbogen ist längst eine feste Tradition und zu einer echten Herzensangelegenheit für alle Rothosen geworden“, erklärt FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer: „Wir als Verein wollen zum einen die Betroffenen unterstützen, zum anderen aber auch dort ansetzen, wo die Krankheit entsteht. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, auch die Forschung zu unterstützen.“

Weitere Anstrengungen sind nötig

„In der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen sind in den letzten Jahren schon deutliche Fortschritte gemacht worden. Trotzdem wird, wie bereits jetzt in den USA, bald auch in Deutschland und Europa die Krebserkrankung die Haupttodesursache sein. Daher müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, die Krebsforschung zu stärken und neue Therapiemöglichkeiten für die betroffenen Patienten zu entwickeln. Die Krebsforschung am Universitätsklinikum und an der Universität Würzburg ist hier auf einem guten Weg und hat international schon sehr beachtete Erfolge erringen können“, so Professor Hermann Einsele, Vizepräsident der Universität und Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II.

Jedes Puzzleteil gibt Hoffnung

Gabriele Nelkenstock, 1. Vorsitzende des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung „Forschung hilft“, träumt davon, „dass allen geholfen werden kann, die an Krebs erkranken. Deshalb machen wir uns für die Krebsforschung an der Universität Würzburg stark. Fortschritte in der Krebsforschung werden mit vielen kleinen Schritten erkämpft. Jedes Puzzleteil gibt uns die Hoffnung, dass wir die Krankheit Krebs irgendwann besiegen können“.

Gabriele Nelkenstock hat die Stiftung „Forschung hilft“ im Jahr 2017 ins Leben gerufen. Ausgestattet mit einem Stiftungskapital von 100.000 Euro und unter dem Stiftungsdach der Sparkasse Mainfranken angesiedelt, hat die Stiftung seitdem 15 Projekten mit Summen zwischen 5.000 und 20.000 Euro bei der Suche nach neuen Wegen im Kampf gegen den Krebs geholfen. Insgesamt hat sie dafür bislang 200.000 Euro ausgeschüttet.

Das Spendenkonto

Wer die Stiftung „Forschung hilft“ mit Zuwendungen unterstützen will, kann diese auf folgendes Konto überweisen: Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE19 7905 0000 0000 0655 65, BIC: BYLADEM1SWU.

Kontakt

Gabriele Nelkenstock, Stiftung „Forschung hilft“, Zeller Straße 10, 97082 Würzburg. T.: +49 931 46776993, E-Mail: info@forschung-hilft.de

Zur Homepage der Stiftung: https://www.forschung-hilft.de/

Krebs in Deutschland

Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken in Deutschland jedes Jahr rund 500.000 Menschen neu an Krebs; etwa jeder zweite Bundesbürger wird im Laufe seines Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert. Dank medizinischer Fortschritte können heute knapp die Hälfte aller erwachsenen Krebspatienten und rund 80 Prozent aller erkrankten Kinder geheilt werden. Dennoch ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

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