+49 931 299 85 095 info@kampfgegenkrebs.de Spendenkonto: DE74 7903 0001 0000 0092 45
1. Juli 2020: Würzburger Universitäts-Frauenklinik: Tablets für die stationären  Patientinnen

1. Juli 2020: Würzburger Universitäts-Frauenklinik: Tablets für die stationären Patientinnen

In Zukunft können stationäre Patientinnen der Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg über zwei gesponserte Tablet-PCs mit der Außenwelt in Kontakt bleiben.

An der Würzburger Universitäts-Frauenklinik gibt es einen neuen Service für Patientinnen, die auf den operativen Stationen der Klinik auf ihre Genesung warten: Mit zwei gesponserten Tablet-PCs können sie ab sofort unkompliziert und kostenlos mit ihren Lieben zuhause kommunizieren. Hinter dem neuen Angebot steht die MediaMarktSaturn Retail Group. Diese stellt zusammen mit der Deutschen Technikberatung bei ihrer bundesweiten Initiative „Getrennt und doch verbunden“ vornehmlich Pflege-, Behinderten- und Seniorenheimen kostenlos Tablets zur Verfügung. Insgesamt drei Geräte gingen auch an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“. Eines davon reichte der Verein schon vor einigen Wochen an die Medizinische Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) weiter, die beiden anderen wurden jetzt an die Frauenklinik ausgehändigt.

Hilfreich bei Heimatferne und in Corona-Zeiten

Mit den vorfigurierten, von der Klinik leihweise überlassenen Geräten können sich die dortigen Nutzerinnen mit Angehörigen und Freunden per Videochats in Wort und Bild austauschen. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das für viele unserer Patientinnen hoch attraktiv ist“, betont Prof. Dr. Achim Wöckel. Laut dem Direktor der Würzburger Universitäts-Frauenklinik hat seine Einrichtung gerade bei stationären gynäko-onkologischen Therapien einen sehr weiten Einzugskreis. „Bei den entsprechenden Entfernungen nachhause können viele unserer Frauen nicht täglich Besuch empfangen. Für sie sind die Tablets eine schöne Möglichkeit für Zuspruch und Information.“ Hinzu kommen nach seinen Worten aktuell die besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie, bei denen ein persönlicher Kontakt oft nicht möglich oder nicht gewünscht ist.
„Wir freuen uns, dass wir als Vermittler wieder einen Baustein dazu beitragen konnten, vor allem krebskranken Frauen ihre an sich schon belastende Situation ein bisschen zu vereinfachen“, sagt Gabriele Nelkenstock vom „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“. Zusammen mit Prof. Wöckel und seinem Team dankt sie den Sponsoren sehr herzlich.

Wer die Projekte von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. am UKW unterstützen will, kann auf folgendes Konto spenden:
Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Castell Bank Würzburg
IBAN: DE74 7903 0001 0000 0092 45
BIC: FUCEDE77XXX
www.kampfgegenkrebs.de

Bildunterschrift:
Tablets Frauenklinik.jpg
Gabriele Nelkenstock von Verein “Hilfe im Kampf gegen Krebs” (Mitte) überreichte zwei gesponserte Tablet-PCs an Loretta Weidner, Prof. Dr. Achim Wöckel, Asia Nazar und Privatdozent Dr. Joachim Diessner, alle von der Würzburger Universitäts-Frauenklinik (von links).
Bild: Margot Rössler / Uniklinikum Würzburg
Anstalt des Öffentlichen Rechts

Uniklinikum Würzburg: Videobesuche für Krebspatienten per gesponserte Tablets

Uniklinikum Würzburg: Videobesuche für Krebspatienten per gesponserte Tablets

Über zwei gesponserte Tablet-PCs können Krebspatienten, die am Uniklinikum Würzburg in stationärer Behandlung sind, mit ihren Liebsten in Wort und Bild kommunizieren. Erste Anwenderin ist Julia A., die während ihrer anstehenden Stammzelltransplantation vor allem mit ihrem einjährigen Sohn in Kontakt bleiben will.

Zum Start der bundesweiten Initiative „Getrennt und doch verbunden“ stellt die MediaMarktSaturn Retail Group zusammen mit der Deutschen Technikberatung vornehmlich Pflege-, Behinderten- und Seniorenheimen kostenlos 450 Tablet-PCs zur Verfügung. Durch die vorfigurierten Geräte können die Nutzer mit Angehörigen und Freunden per Videochats kommunizieren – eine Option, die gerade auch unter den Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie besonders interessant ist. Kürzlich ging jeweils ein solches Gerät auch an den Würzburger Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ und die Stiftung „Forschung hilft“, die die Krebsforschung an der Uni Würzburg fördern. Beide Institutionen werden von Gabriele Nelkenstock geleitet. Sie erläutert: „Wir werden die Tablets vornehmlich an Patientinnen und Patienten des Uniklinikums Würzburg ausleihen, die aufgrund einer stationären Krebstherapie keinen oder nur sehr reduzierten Kontakt zur ‚Außenwelt‘ haben können.“

Wertvolle Kontakte durch „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“

Julia A. ist die erste Nutzerin dieses kostenlosen Service. Bei der 38-Jährigen wurden massive Schwellungen im Hals-Schulter-Bereich im November vergangenen Jahres – nach einer monatelangen Ärzte-Odyssee – als Symptome eines Mantelzell-Lymphoms diagnostiziert. Diese seltene Unterform des Lymphknotenkrebses gilt derzeit als noch nicht heilbar, kann aber durch diverse Therapien erfolgreich zurückgedrängt werden. Der seelische Schock über diese Diagnose ging bei Julia A. tief – vor allem auch, weil ihr 71-jähriger Vater erst zwei Wochen zuvor mit Akuter lymphatischer Leukämie ins Uniklinikum Würzburg (UKW) eingeliefert worden war. „Neben der Angst, wie es mit mir selbst weitergeht, war meine größte Sorge: Was wird aus meinem einjährigen Sohn?“, berichtet die Würzburgerin. Ein nach eigenen Worten großes Glück in dieser ungewissen, angstvollen Situation war es für sie, dass sie auf Anraten einer Freundin umgehend Kontakt mit „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ aufnahm. „Gabriele Nelkenstock wurde sofort aktiv. Sie vermittelte mich an genau die richtigen Gesprächspartnerinnen, die mir als ehemalig krebskranke Mütter viele Ängste nehmen konnten“, lobt Julia A. Auch der parallel geschlossene Kontakt zu Dr. Elisabeth Jentschke war für sie sehr wichtig. Unter anderem empfahl die Leiterin der Abteilung für Psychoonkologie am Comprehensive Cancer Center Mainfranken den Einsatz einer Familienpflegerin. „Durch deren Hilfe weiß ich meinen Sohn während meiner Krebstherapie in guten Händen“, ist Julia A. höchst erleichtert.

Therapie an der Medizinischen Klinik II des UKW

Anfang Januar dieses Jahres startete sie zunächst in eine Chemotherapie bei Prof. Dr. Max Topp an der von Prof. Dr. Hermann Einsele geleiteten Medizinischen Klinik II des UKW. „Hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben, denn Prof. Topp ist ein international anerkannter Spezialist für das Mantelzell-Lymphom“, schildert Julia A. Außerdem ist sie begeistert von der Freundlichkeit, die ihr am UKW zuteilwurde – gerade auch von den Pflegekräften und Stationsärzten, die sie während der körperlich und seelisch oft belastenden, insgesamt rund viermonatigen Chemotherapie betreuten. Mit der in dieser Zeit in Deutschland aufkommenden Corona-Pandemie hatte sie übrigens keine Probleme. „Ich habe mich durch die vielen am UKW getroffenen Schutzmaßnahmen immer sicher gefühlt“, unterstreicht die Patientin.

Videobesuche während der Stammzelltherapie

Mit der Anfang Mai abgeschlossenen Chemotherapie konnte ihr Lymphom erfolgreich zurückgedrängt werden.
Als weiterer Behandlungsschritt steht ihr nun eine Stammzelltherapie am UKW bevor. Julia A.: „Ab Anfang Juni werde ich hierzu in Isolation behandelt und werde meinen Sohn, meinen Mann und meine Angehörigen für etwa drei Wochen nicht persönlich sehen können. Ich freue mich deshalb sehr, dass mir das Tablet die Möglichkeit gibt, mit diesen per Videoübertragung verbunden zu bleiben.“

Danach soll das desinfizierte Gerät laut Gabriele Nelkenstock an die nächste Nutzerin oder den nächsten Nutzer weitergegeben werden.

Wer die Projekte von Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. am Uniklinikum Würzburg unterstützen will, kann auf folgendes Konto spenden:

Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Castell Bank Würzburg
IBAN: DE74 7903 0001 0000 0092 45
BIC: FUCEDE77XXX
www.kampfgegenkrebs.de

Bildunterschrift: Julia A_Tablet.jpg

Die Krebspatientin Julia A. mit dem geliehenen Tablet, das ihr während der anstehenden Stammzelltherapie helfen soll, den Kontakt zu ihrer Familie zu halten.
Bild: Helmuth Ziegler / Uniklinikum Würzburg

pm_uniklinikum_wuerzburg_videobesuche_krebspatienten_tablets

4.12.2017: Finanzierung einer Arztstelle am Brustzentrum und Genitalkrebszentrum der Universitätsfrauenklinik in Würzburg

4.12.2017: Finanzierung einer Arztstelle am Brustzentrum und Genitalkrebszentrum der Universitätsfrauenklinik in Würzburg

Das Brustzentrum und Genitalkrebszentrum der Universitätsfrauenklinik in Würzburg hat sich in den vergangenen drei Jahren stetig weiterentwickelt. Aufgrund unseres erweiterten Angebotes in Diagnostik und Therapie hat in diesem Zeitraum nicht nur die Anzahl der Patientinnen zugenommen, sondern auch die Komplexizität der Erkrankungen. Durch diese intensive Arbeit mit den onkologischen Patientinnen ist das Personal entsprechend belastet. Um hier eine Entlastung im ärztlichen Bereich zu schaffen, danken wir dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ für die Finanzierung einer Arztstelle für den Zeitraum eines Jahres. Die Mittel werden zur entsprechenden Betreuung der Patientinnen eingesetzt. Wir konnten die Ärztin Frau Lea Etzel gewinnen, die gerade ihr Studium in Humanmedizin in München abgeschlossen hat. Nach einer entsprechenden Einarbeitung in den verschiedenen Funktionsbereichen unseres Hauses wird Frau Etzel im Bereich der Gynäkoonkologie tätig sein und hier entsprechend unterstützen.

Wir bedanken uns im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frauenklinik herzlich für diese wichtige Spende und Förderung unserer Klinik zum Wohle der onkologisch erkrankten Patientinnen.

20. August 2017:NEUE UNTERSTÜTZUNG DURCH IHRE SPENDE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK II

20. August 2017:NEUE UNTERSTÜTZUNG DURCH IHRE SPENDE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK II

“Seit frühester Kindheit wollte ich nichts sehnlicher als Arzt zu werden. Die Erfüllung dieses Wunsches wäre aber nicht genug, wenn man nicht versuchen würde, in der Medizin etwas zu bewegen. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ unterstützt zu werden und meinen eigenen Beitrag im Kampf gegen Krebs zu leisten.

Besonders stolz macht es mich, dass ich am Spitzenforschungszentrum des Universitätsklinikums Würzburg mitwirken und das Team verstärken darf, das jeden Tag durch innovative Forschung den Patienten mit der Diagnose Krebs neue Hoffnung schenkt. Vielen lieben Dank für die Unterstützung!”
Der Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. ist dankbar, dass Frau Dr. Tatsiana Trnetschek das Team von Prof. Dr. med. Hermann Einsele unterstützt.

Auf dieser Website werden Cookies eingesetzt. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.