Uniklinik Würzburg

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“Selbstlos und spontan
helfen, die Not anderer
mildern, auch dann,
wenn es unbequem ist.
Sternstunden der
Menschlichkeit.”


Unterstützte Projekte des Universitätsklinikums
Würzburg im Jahr 2007 und 2008:


Antragsteller Thema Förderung
Universitätsfrauenklinik Prof. Dietl / Dr. Beck „Spezielle Diät als Krebstherapie“
Wissenschaftliche Studie für onkologische Patientinnen, insbesondere im Brustzentrum
Ganztagsstelle für einen Arzt für ein Jahr in Höhe von 63.489 €
Nuklearmed. Klinik
Prof. Dr. Chr. Reiners / Dr. Biko
Therapie von weißrussischen jugendlichen Patienten mit Schilddrüsenkrebs Sachmittel i. H. v. 15.000 € und zusätzl. 20.000 €
Medizinische Klinik II
Prof. Dr. H. Einsele /
Dr. Topp
Evaluation von onkolytischen Masernviren als neues Therapeutikum für das Plasmozytom Geräte in Höhe von 21.900 €
Universitätshautklinik
Fr. Prof. Bröcker/
Prof. Becker
Studie über die Rolle des Tumor-
suppressorgens 3pK für die Entstehung des schwarzen Hautkrebses
Wissenschaftliche Stelle für 6 Monate sowie Sachmittel
in Höhe von insges. 14.500 €
PD Dr. Gattenlöhner, Facharzt für Pathologie; Leiter des Molekular-diagnostischen Labors
Direktor: Prof. Dr. H.K. Müller-Hermelink
Studie "Funktionelle Charakterisierung neuer RUNX1/CD56 Isoformen in malignen soliden u. hämatopoetischen Neoplasien als Zielgene alternativer immunthera-peutischer Strategien" Projektunterstützung in Höhe von
25.000 €


PROJEKTBESCHREIBUNGEN

Sehr konkrete Hilfe für Betroffene ergibt sich durch die Finanzierung eines Therapieprojekts zum Thema „Schilddrüsenkrebs nach Tschernobyl“. Die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin organisiert seit Jahren in Zusammenarbeit mit Ärzten aus Weißrussland Behandlungsaufenthalte für weißrussische Patienten, die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Schilddrüsenkrebs entwickelt haben. Hierfür wurden 15.000 Euro und später noch einmal im Rahmen einer zusätzlichen Spende 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Frauenklinik und Hebammenschule befasst sich mit der Erforschung der Wirksamkeit einer speziellen Diät als neue Krebstherapie. Es geht dabei um die so genannte ketogene Diät, bei der das Tumorwachstum durch Glukoseentzug gehemmt werden soll. Dieses Projekt wird durch Zurverfügungstellung einer Ganztagsstelle für eine Wissenschaftlerin mit einer Summe von rund 65.000 Euro finanziell unterstützt.

Im Rahmen eines grundlagenorientierten Projekts untersucht die Universitätsklinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie die Rolle eines Tumorsuppressorgens für die Entstehung maligner Melanome (schwarzer Hautkrebs). Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. stellt eine halbe Stelle für eine Wissenschaftlerin für 6 Monate und Sachmittel im Rahmen einer Zwischenfinanzierung zur Verfügung, da dieses Projekt anschließend von der Sanderstiftung gefördert werden soll.

Ein weiteres grundlagenorientiertes Projekt wird an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II durchgeführt. Hier prüft man, ob die krebsartige Vermehrung der Plasmazellen (so genanntes multiples Myelom) durch den Einsatz von spezifischen Masernviren gehemmt werden kann. Die untersuchten Masernviren haben die Eigenschaft, Tumorzellen zu vernichten. Das Forschungsprojekt wird mit Sachmitteln in Höhe von rund 22.000 Euro finanziell unterstützt.

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