![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||
|
PROJEKTBESCHREIBUNGEN Sehr konkrete Hilfe für Betroffene ergibt sich durch die Finanzierung eines Therapieprojekts zum Thema „Schilddrüsenkrebs nach Tschernobyl“. Die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin organisiert seit Jahren in Zusammenarbeit mit Ärzten aus Weißrussland Behandlungsaufenthalte für weißrussische Patienten, die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Schilddrüsenkrebs entwickelt haben. Hierfür wurden 15.000 Euro und später noch einmal im Rahmen einer zusätzlichen Spende 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Frauenklinik und Hebammenschule befasst sich mit der Erforschung der Wirksamkeit einer speziellen Diät als neue Krebstherapie. Es geht dabei um die so genannte ketogene Diät, bei der das Tumorwachstum durch Glukoseentzug gehemmt werden soll. Dieses Projekt wird durch Zurverfügungstellung einer Ganztagsstelle für eine Wissenschaftlerin mit einer Summe von rund 65.000 Euro finanziell unterstützt. Im Rahmen eines grundlagenorientierten Projekts untersucht die Universitätsklinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie die Rolle eines Tumorsuppressorgens für die Entstehung maligner Melanome (schwarzer Hautkrebs). Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. stellt eine halbe Stelle für eine Wissenschaftlerin für 6 Monate und Sachmittel im Rahmen einer Zwischenfinanzierung zur Verfügung, da dieses Projekt anschließend von der Sanderstiftung gefördert werden soll. Ein weiteres grundlagenorientiertes Projekt wird an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II durchgeführt. Hier prüft man, ob die krebsartige Vermehrung der Plasmazellen (so genanntes multiples Myelom) durch den Einsatz von spezifischen Masernviren gehemmt werden kann. Die untersuchten Masernviren haben die Eigenschaft, Tumorzellen zu vernichten. Das Forschungsprojekt wird mit Sachmitteln in Höhe von rund 22.000 Euro finanziell unterstützt. |
|
||||||||||||||||||||||||||||