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Das Universitätsklinikum Würzburg und der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ veranstalten auf der diesjährigen Mainfranken-Messe in Würzburg einen viertägigen Benefizlauf für die Krebsforschung. 37 Marathon-Teams werden auf Laufbändern in Summe 1.556 Kilometer zurücklegen – eine Strecke, die der Entfernung zwischen der Europastadt Würzburg und seiner schottischen Partnerstadt Dundee entspricht.

Vom 28. September bis 6. Oktober 2013 findet auf den Würzburger Mainwiesen erneut die Mainfranken-Messe als größte Wirtschaftsschau der Region statt. Traditionsgemäß ist das Universitätsklinikum Würzburg wieder mit einem Stand in Halle 1 vertreten. An vier Messetagen wird es hier in diesem Jahr besonders dynamisch zugehen: Zusammen mit dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ veranstaltet das Würzburger Großkrankenhaus vom 3. bis 6. Oktober den Benefizlauf „Aktiv gegen Krebs – Forschen statt Resignieren“.

Bewegung auf fünf Laufbändern
„Wir werden hierzu fünf Laufbänder in der Messehalle aufstellen“, schildert Gabriele Nelkenstock, die Gründerin von „Hilfe im Kampf gegen Krebs“, und fährt fort: „Darauf werden gleichzeitig immer fünf Mitglieder eines Teams laufen.“ Jedes Team hat 45 Minuten Zeit, gemeinsam die Marathon-Distanz von 42 km zu bewältigen. Während dieser Zeit können die Läuferinnen und Läufer auch gewechselt werden – ein Team kann aus bis zu zehn Personen bestehen. Für einen reibungslosen technischen Ablauf konnten die Organisatoren den Würzburger Fitness- & Wellness-Club SVW 05 als Partner gewinnen.

VIP-Teams: Landratsamt, CSU, Uniklinikum und Olympioniken
Insgesamt haben sich 37 Mannschaften angemeldet, darunter auch ein Landratsamt-Team mit Landrat Eberhard Nuss, ein CSU-Team mit dem bayerischen Landtagsabgeordneten Oliver Jörg, ein Uniklinikum-Team mit Vorstandsmitgliedern des Krankenhauses sowie ein Olympia-Team mit ehemaligen Olympia-Teilnehmern. „An den vier Aktionstagen wird von 10:00 bis 18:00 Uhr gelaufen, es ist also während der gesamten Messeöffnungszeit Bewegung am Stand“, verspricht Gabriele Nelkenstock.

Ein europäischer Gedanke
„Mit den angepeilten exakt 1.556 Kilometern haben wir uns am diesjährigen Hauptthema der ‚städtischen‘ Halle 1 orientiert: 40 Jahre Europastadt Würzburg“, berichtet Prof. Christoph Reiners, der Ärztliche Direktor des Würzburger Universitätsklinikums. „Die Teams laufen sozusagen virtuell von Dundee, der schottischen Partnerstadt Würzburgs, bis nach Unterfranken.“

Pro Team 500 Euro für die Krebsforschung
Es darf also mit viel Lebensfreude und Vitalität gerechnet werden – dies jedoch vor einem ernsten Hintergrund. Jedes Team entrichtet – teilweise von Sponsoren finanziert   eine Startgebühr von 500 Euro. Die erwartete Gesamtspendensumme von rund 25.000 Euro soll dazu genutzt werden, viel versprechende Krebsforschungsaktivitäten am Uniklinikum Würzburg zu unterstützen.

Neue Strategien in der Entwicklung
„Bei der Entwicklung von neuen onkologischen Behandlungsstrategien haben wir aktuell unter anderem zwei besonders heiße Eisen im Feuer“, berichtet Prof. Hermann Einsele, der Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II. „Ein Forscherteam entwickelt neuartige Antikörper, die in der Lage sind, zielgerichtet das patienteneigene Immunsystem zu aktivieren, um bösartige Tumorzellen zu beseitigen. Ein anderes Konzept setzt weiße Blutkörperchen ein, die mit einem Rezeptor ausgestattet wurden über den sie den Tumor erkennen und vernichten können.“ Beide Strategien hätten sich laut dem Klinikdirektor und Krebsexperten in vorklinischen Tests als hocheffizient erwiesen. „Es sind genau solche Ansätze, die uns auf den ergänzenden Slogan ‚Forschen statt Resignieren‘ für den Benefizlauf gebracht haben“, sagt Gabriele Nelkenstock.

Bewegung = Krebsprävention
Schirmherrin der Aktion ist Barbara Stamm. „Der Benefizlauf passt sehr gut zur diesjährigen Initiative ‚Gesund.Leben.Bayern. Aktiv gegen Krebs‘ des Bayerischen Gesundheitsministeriums, die der Krebsprävention widmet“, schildert die bayerische Landtagspräsidentin. Wie wichtig dieses Thema sei, könne man schon allein daran ablesen, dass in Bayern jährlich 68.000 Menschen an Krebs erkrankten, so Barbara Stamm. Paul Justice, Sprecher des Würzburger Gesundheitsamts, ergänzt: „Mittlerweile ist bekannt, dass sich durch Bewegung und Sport das Risiko für eine Krebserkrankung um bis zu 30 Prozent verringern lässt. Deshalb ist es für uns logisch, die Aktion auf der Mainfranken-Messe als Veranstaltung mit Signalwirkung finanziell zu unterstützen.“

Trinkflasche kaufen, Krebsforschung fördern
Auch die Zuschauer des Benefizlaufs können auf einfache Weise eine finanzielle Unterstützung leisten. „Wir haben anlässlich des Benefizlaufs bei einem Markenhersteller eine hochwertige Sportlertrinkflasche mit einem eigenen Design produzieren lassen. Diese kann man am Stand des Uniklinikums in Halle 1 auf der Mainfranken-Messe erwerben“, berichtet Gabriele Nelkenstock. Der Erlös des Verkaufs kommt dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ zugute.

benefizlauf aktiv gegen krebs